Düren - Neuer Trainer für Powervolleys: Vier Kandidaten bleiben übrig

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Neuer Trainer für Powervolleys: Vier Kandidaten bleiben übrig

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Der Vertrag von Blair Bann (rechts) läuft noch, der von Sebastian Gevert läuft aus: Sind die beiden wichtigen Spieler auch noch in der kommenden Saison Mannschaftskameraden? Foto: Guido Jansen

Düren. Kraftraum statt Sporthalle. Für die Volleyballer der SWD Powervolleys ist die Spielzeit zu Ende. Gehofft hatten sie auf den Einzug in das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft, geblieben ist das Aus im Viertelfinale nach zwei von drei möglichen Spielen.

Und nun stellt sich die Frage: Findet bei den Powervolleys der große personelle Umbruch statt?

Fakt ist: 14 Spieler gehörten dem Kader der Powervolleys an. Vor dem ersten Play-off-Spiel gegen die SVG Lüneburg trennten sich die Powervolleys und die Außenannahmespieler Jan Philipp Marks und Brook Sedore einvernehmlich. Für die beiden Spieler gibt es ausdrücklich kein Zurück mehr. Zuvor war kurz vor Schluss der Transferperiode Ende Januar Oskar Klingner nach Lüneburg gewechselt.

Bleiben zehn Aktive des aktuellen Kaders. Einer hat noch einen Vertrag: Libero Blair Bann darf aber unter bestimmten Umständen gehen. Die Verträge der übrigen zehn Spieler aber laufen aus.

Viel Arbeit wartet also auf die Verantwortlichen der Powervolleys. „Das ist nicht ungewöhnlich, dass in der Volleyballszene viele Verträge nach einer Saison auslaufen. Spieler und Vereine wollen sich eben häufig nur eine oder zwei Spielzeiten binden“, sagte Erich Peterhoff, der mit dem Sportlichen Leiter Goswin Caro an der Mannschaft 2016/2017 bastelt. Die beiden Verantwortlichen sehen die Situation gelassen: „Ich glaube nicht, dass es einen großen Umbruch geben wird“, sagte denn auch Peterhoff.

Erste Priorität hat die Verpflichtung eines neuen Trainers: „Am ersten Tag, nachdem bekannt wurde, dass Brams aufhört, meldeten sich zehn Interessenten, dann hatte ich 30 Bewerbungen. Vier Kandidaten befinden sich in der engeren Wahl“, sagte Caro. Ein moderner Trainer, der etwas vorzuweisen hat, aber auch in das finanzielle Budget passt, wird gesucht. Er soll noch in diesem Monat, am liebsten in den beiden kommenden Wochen, präsentiert werden.

Das Budget bewegt sich in der Größenordnung der aktuellen Saison. In der mussten die Powervolleys ihren Konsolidierungskurs unterbrechen. Wegen der doch häufigeren Mittwochsspiele, die von durchschnittlich 200 bis 300 Fans weniger besucht werden als Samstagspiele, verzeichneten die Powervolleys geringere Zuschauereinnahmen. Auch der CEV-Pokal, in dem die Mannschaft begeisternde Spiele lieferte, kostete mehr als eingeplant, ebenso die Jubiläumsaktionen.

Mit allen Spielern haben die Powervolleys gesprochen, einige haben bereits Angebote bekommen. Bei den anderen und bei den Zugängen soll der neue Trainer mitentscheiden können. „Bisher hat mir noch keiner gesagt, dass er gehen will“, sagte Caro.

So darf man gespannt sein, ob es Düren gelingt, einen Spieler wie Sebastian Gevert zu halten. Der fühlt sich pudelwohl in der Stadt und im Verein an der Rur, andererseits überlegt er sich, ob er reif ist für den nächsten Schritt bei einem anderen Club nach vier Jahren in Düren, die er als die besten seines Sportlerlebens bezeichnet.

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