Düren - Neuer Düren-Kalender: Veränderungen mit der Kamera dokumentieren

Neuer Düren-Kalender: Veränderungen mit der Kamera dokumentieren

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Im Rathaus präsentieren (von links) Uwe Willner (Sparkasse), Claudia Latotzki, Sabine Briscot-Junkersdorf (Stadt Düren, Marketing) und Bürgermeister Paul Larue den neuen Düren-Kalender 2018. Foto: Stadt Düren

Düren. „Motive“, da ist sich die Fotografin Claudia Latotzki ganz sicher, „werden mir in den nächsten Jahren nicht ausgehen.“ Außerdem würde sich die Stadt wegen des Masterplans in den nächsten Jahren weiterhin deutlich verändern. „Es ist also genug zu tun. Ich halte es im Bild fest“, erklärte die Dürenerin bei der Vorstellung des Kalenders für das kommende Jahr.

Seit der ersten Auflage des „Düren-Kalenders“ im Jahr 2000 bietet Claudia Latotzki in ihrer Kalenderreihe „Düren … so gesehen“ immer wieder Altbekanntes und viel Gesehenes in neuen, überraschenden Perspektiven. Ein Beispiel dafür ist die Annakirmes, ein immer wieder lohnendes Fotomotiv. Altbekannt ist auch das Bürgerbüro, aber mit der Weihnachtsbeleuchtung eben doch wieder neu.

„Wenn man mit offenen Augen durch Düren geht, ist immer wieder Anderes zu entdecken“, berichtete Claudia Latotzki. „Solche Motive kommen auf meine Liste. Irgendwann später, wenn Jahreszeit und das Licht stimmen, mache ich das Foto“, so die Gürzenicherin über ihre Arbeitsweise.

Frostiger Anblick

Mit dieser Methode ist auch das Foto von der Alten Kirche in Derichsweiler entstanden. Im Kopf bereits im Winter, in der Kamera dann mit viel Grün drumherum. Ebenso der frostige Anblick der Ruraue. „Das hatte ich schon lange vorgemerkt, aber bis alles stimmte, also Jahreszeit, Licht und Witterungsbedingungen wie hier der Frost, ein bisschen Schnee und eine tiefstehende Sonne, muss man schon Geduld haben.“

Auch für Bürgermeister Paul Larue gibt es im Düren-Kalender immer wieder Neues zu entdecken. „Allein das macht schon die Faszination des Kalenders aus“, sagte er bei der Vorstellung. „Die Bilder widersprechen der Behauptung, Düren sei keine schöne Stadt“, sagte Larue.

Beide, Bürgermeister und Fotografin, dankten der Sparkasse Düren, die das Kalenderprojekt mit Blick auf die kommenden Neujahrsempfänge begleitet hat. „Der Kalender ist nicht nur ein besonderes Präsent, sondern insgesamt auch ein gelungenes Fotoporträt einer Stadt, die viele schöne Seiten hat.“, sagte Uwe Willner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren.

Warten auf den Kalender 2018 muss man allerdings nicht mehr. Der Kalender „Düren... so gesehen“ ist ab sofort im Bürgerbüro am Markt zum Preis von 9,50 Euro erhältlich.

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