Düren - Neue Stipendiaten der Günther-Peil-Stiftung vorgestellt

Neue Stipendiaten der Günther-Peil-Stiftung vorgestellt

Von: Axel Keldenich
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Im Leopold-Hoesch-Museum: Dr. Renate Goldmann, Andreas Prinzig, Raphaela Vogel, Dr. Eberhard Peill und Paul Sochaki (von links). Foto: kel

Düren. Die neuen Stipendiaten der Günther-Peill-Stiftung sind Raphaela Vogel und Paul Sochacki. Die Direktorin des Leopold-Hoesch-Museums, Dr. Renate Goldmann, Stiftungs-Vorstandsvorsitzender Dr. Eberhard Peill und Kurator Andreas Prinzing stellten die Künstler vor.

Beide erhalten nun für zwei Jahre ein Stipendium in Höhe von insgesamt 18000 Euro. „Mit dieser Summe ist das Peill-Stipendium durchaus im Bereich der angesehenen Unterstützungen für junge Künstler angesiedelt“, betonte Dr. Renate Goldmann.

Videoinstallationen

Die 38 Jahre alte Raphaela Vogel lebt und arbeitet in Berlin. In raumgreifenden Videoinstallationen, die dokumentierte Performances und skulpturale Elemente miteinander verschmelzen, lotet sie die Beziehung von Körper und digitalen Technologien aus. In den sound-unterlegten Videos, die teils unter Einsatz von Drohnen gedreht wurden, agiert die Künstlerin selbst. Sie bestechen durch ungewohnte Perspektiven. Ihre Skulpturen und Installationen verbinden organische und künstliche Materialien.

Der ebenfalls in Berlin beheimatete Paul Sochaki ist 33 Jahre alt und arbeitet in erster Linie im traditionellen Medium der Malerei. Er schafft figurative Szenerien auf Leinwand, die häufig von tierischen Protagonisten bevölkert werden und durch einen hintersinnigen Bildwitz gekennzeichnet sind.

Der mit 20.000 Euro dotierte Preis der Günther-Peill-Stiftung geht in diesem Jahr an den Kölner Künstler Kai Althoff. Er ist 50 Jahre alt und hat seit den späten 1980er Jahren ein komplexes Werk geschaffen, das neben Malerei und Skulptur auch Film und Musik umfasst. Parallel zu seinen in Kooperation mit befreundeten Künstlern, Musikern und Filmern entstehenden Werken schafft Althoff figurative Gemälde.

Die Stiftung wird die drei Künstler über die finanzielle Förderung hinaus mit einer Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren im Herbst 2018 würdigen. Die beiden Stipendiaten werden zusätzlich mit einer Begleitpublikation gefördert werden.

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