Merzenich - Neue Städtepartnerschaft mit Gegenbesuch besiegelt

Neue Städtepartnerschaft mit Gegenbesuch besiegelt

Von: Hendrik Buch
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Erst in Frankreich, nun in Merzenich: Bürgermeister Georg Gelhausen pflanzt gemeinsam mit seinem Amtskollegen Pierre Grinier aus Quievrechain symbolisch einen Baum. Foto: Hendrik Buch

Merzenich. Es war ein symbolgeladener Akt in vielerlei Hinsicht, als der Merzenicher Bürgermeister Georg Gelhausen (CDU) mit seinem Amtskollegen Pierre Grinier am Samstag den ersten Baum im neuen „Wald der Begegnung“ in Morschenich-Neu pflanzte.

Nahezu die gleiche Szene hatte sich im vergangenen November abgespielt, allerdings im französischen Quievrechain an der belgischen Grenze, nahe der Dürener Partnerstadt Valenciennes. Eine Merzenicher Delegation war damals nach Frankreich gereist, um die Urkunde zu unterzeichnen, welche die Partnerschaft seither formal besiegelt.

Mit dem Gegenbesuch der Quievrechainer am vergangenen Wochenende wurde die Freundschaft nun auch auf Merzenicher Boden untermauert. „Diese Partnerschaft wurde von der Politik initiiert“, erinnerte Gelhausen an die Entstehung der Verbindung. „In den vergangenen Monaten haben wir nun wichtige Schritte getroffen, damit sie auch von Menschen und Vereinen mit Leben gefüllt wird“. Auf Seiten der Delegationen fühle es sich jedenfalls so an, als würde man sich schon ewig kennen, berichtete der Bürgermeister: „Das stimmt uns hoffnungsfroh, daraus kann etwas erwachsen.“

In den Festakt, mit welchem die Merzenicher ihre Partner empfingen, waren daher auch viele Vereine eingebunden. In einer Rundfahrt quer durch alle Ortsteile erlebten die Gäste musikalische Darbietungen unter anderem der Freunde der Musik und der Tambourcorps aus Morschenich und Merzenich. Außerdem bestritt die Feuerwehrjugend eine Übung, und die erfolgreichen „HotShots“ aus Girbelsrath tanzten ebenso für die neuen Partner wie die Gemeindemariechen. Nach dem obligatorischen Eintrag ins Gästebuch der Gemeinde im Bürgerhaus endete das umfangreiche Programm.

In Morschenich-Neu wächst nun seit Samstag symbolisch ein Baum, der nicht nur für das Wachsen der Partnerschaft steht. „Dieser Ort hier steht für uns für die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft nach einer schweren Zeit“, berichtete der Morschenicher Ortsvorsteher Michael Dohmes den Gästen im kräftigen Wind zwischen gerade entstehenden Häuserreihen von der bewegten, jungen Vergangenheit Morschenichs, „diese Hoffnung möge genauso erfolgreich wachsen wie die Partnerschaft.“

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