Neue RWE-Tochter „Westnetz“ betreut Strom- und Gas

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Geschäftsführer Dr. Gabriel Clemens (r.) und Thomas Bley präsentieren das Logo des neuen RWE-Netzbetreibers „Westnetz“. Foto: Abels

Düren. Wer in Zukunft eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach installiert, bekommt auf dem Papier einen neuen Ansprechpartner: die Firma „Westnetz“. Sie schließt die Anlage außerhalb des Dürener Stadtgebiets an das Stromnetz an. Das zum 1. Januar neu gegründete Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter von RWE Deutschland.

Es bündelt unter anderem die Aufgaben, für die bisher die RWE-Verteilnetz- und Netzservicegesellschaften Rhein-Ruhr und Westfalen-Weser-Ems zuständig waren.

Damit setzt auch RWE eine Vorgabe des Gesetzgebers um, der eine klare Trennung von Netzbetrieb und Energievertrieb verlangt hat, um Wettbewerbsvorteile zu reduzieren. Rund 5300 Mitarbeiter sind von RWE in die neue Tochtergesellschaft gewechselt, darunter rund 300 an den Standorten Düren und Huchem-Stammeln.

Das Regionalzentrum an der Neuen Jülicher Straße in Düren firmiert jetzt ebenso unter „Westnetz“ wie das Aus- und Weiterbildungszentrum im Gewerbegebiet Rurbenden. „Für die Mitarbeiter hat sich außer dem neuen Namen nichts verändert“, betont „Westnetz“-Geschäftsführer Dr. Gabriel Clemens: „Ihre Arbeitsverträge wurden übernommen, verbunden mit einem Kündigungsschutz bis Ende 2017.“

Damit sind in der Regel auch die Ansprechpartner der Kunden die alten. Die „Westnetz“-Mitarbeiter kümmern sich von Düren aus um mehr als 9500 Kilometer Strom- und 1520 Kilometer Gasnetz. Sie sind für Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb verantwortlich. Leiter des Regionalzentrums ist Thomas Bley. Die Netze stehen allen Kunden und Lieferanten zur Verfügung.

Zum Regionalzentrum in Düren gehört auch noch der Standort Bergheim, von dem aus 1344 Kilometer Wassernetz in vier Kommunen des Rhein-Erft-Kreises.

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