Düren - Neue Obstbäume machen die Anwohner glücklich

Neue Obstbäume machen die Anwohner glücklich

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Georg Gelhausen (links) und Michael Eyll-Vetter pflanzten den Apfelbaum „rheinischer Krummstiel“.

Düren. Was haben die „Köstliche von Charneu“, der „Weiße Winterglockenapfel“ und der „Eifeler Rambur“ gemeinsam? Alle drei Obstsorten stehen auf den Aufforstungsflächen westlich von Golzheim.

Sie sind Bestandteil des umfangreichen Freizeitwegekonzeptes, das nun von RWE Power in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Merzenich sowie der Stadt Kerpen im Bereich zwischen Merzenich und Kerpen-Buir seit 2014 geplant und umgesetzt wird.

Teilfreigabe

Von 2020 bis 2030 nimmt der Tagebau Hambach im Gemeindegebiet von Merzenich eine Fläche von insgesamt 267 Hektar in Anspruch. Deshalb realisiert RWE Power schon jetzt ein Freizeitwegekonzept.

Zur Teilfreigabe weiterer Wege für die Wanderer pflanzten Georg Gelhausen (CDU), Bürgermeister der Gemeinde Merzenich, und Michael Eyll-Vetter, Leiter der Sparte Tagebauentwicklung bei RWE, einen ganz besonderen Apfelbaum, den „rheinischen Krummstiel“.

Im Zuge der Bürgerbeteiligung wurde mehrfach der Wunsch nach einer Obstwiese geäußert. Daraufhin wurden insgesamt 34 Obstbäume gepflanzt. Sie alle stammen von Sorten, die in der Region nur noch selten vorkommen oder bisweilen sogar als ausgestorben galten.

Auf besonderen Wunsch der Bürger von Golzheim fand darüber hinaus hier auch ein Walnussbaum seinen Platz. „Für die Menschen in Merzenich ist es wichtig, dass schon heute ein Ausgleich für die Flächen geschaffen wird, auch wenn der Tagebau diese erst später beansprucht“, sagte Georg Gelhausen.

Wichtiger Beitrag

„Mit der Ertüchtigung von rund 21 Kilometern Freizeitwegen haben wir den Umsiedlungsstandort Morschenich-Neu frühzeitig an Merzenich und Buir anbinden können“, freute sich der RWE-Power-Vertreter Michael Eyll-Vetter im Rahmen der Veranstaltung. „Wir leisten damit einen weiteren wichtigen Beitrag zur Integration des neuen Ortes“.

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