Niederzier - Neue Mitte: Zentraler Platz verbindet sieben Orte

Neue Mitte: Zentraler Platz verbindet sieben Orte

Von: ja
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Auf dem zentralen Platz der Neuen Mitte sollen Baumzonen mit Sitzgelegenheiten und kleinen Spielgeräten für eine heimelige Atmosphäre sorgen.

Niederzier. Die „Neue Mitte” als Mittelpunkt der ganzen Gemeinde, mit einem zentralen Platz, in dessen Mitte eine aus sieben verschiedenen Gewächsen zusammenwachsende Baumkrone Schatten spendet für sieben aus unterschiedlichen Steinarten gefertigte Sitzgruppen:

Die Idee des Aachener Raumplaners Professors Norbert Kloeters, die sieben doch so heterogenen Orte der Gemeinde symbolisch im Herzen der „Neuen Mitte” zusammenzufügen, traf am Donnerstagabend den Nerv der Ratsmitglieder aller Fraktionen.

Während die Kanal- und Erdarbeiten für das neue Einkaufs- und Dienstleistungszentrum, das die Lücke zwischen den Orten Niederzier und Oberzier entlang der K2 schließt, auf Hochtouren laufen, gab der Gemeinderat am Donnerstagabend grünes Licht für die vorerst letzte noch offene Planungsfrage: die Gestaltung des gut 40x40 Meter großen Platzes zwischen Wohngebiet und Versorgungszentrum.

Nach den Vorstellungen von Professor Kloeters, der Ideen eines Workshops und dreier vorangegangener Entwürfe berücksichtigte, sollen grüne Ruhezonen den Platz zur Kreisstraße hin, aber auch zu den Geschäftshäusern abgrenzen, Baumfelder, die Platz für kleinere Märkte bieten, aber auch mit kleinen Spielgeräten für Kinder bestückt werden sollen, damit sich der Nachwuchs austoben kann, während die Eltern ihre Einkäufe tätigen. Und auch zum bestehenden Grünzug hin sollen Sitzgelegenheiten entstehen, in Stufen abgesenkt, die den Blick in die Landschaft freigeben.

Multifunktionale Nutzung

Der zentrale Platz der „Neuen Mitte” soll einmal multifunktional genutzt werden. Ein Wochenmarkt ist ebenso geplant wie Außengastronomie und die eine oder andere kulturelle Veranstaltung. Um Konflikt mit der doch viel befahrenen Kreisstraße zwischen Niederzier und Oberzier zu vermeiden, sollen versetzte Hecken das Areal abgrenzen, erklärte Prof. Kloeters, dessen Gesamtkonzept vom Rat gebilligt wurde.

In den nächsten Wochen stehen jetzt nur noch Detailfragen an, unter anderem der Vorschlag des Planers, den Platz mit Klinkersteinen zu pflastern.

Rund 2000 Euro Förderung beim Einbau von Luft-Wärme-Pumpen

Wie bereits beim Spatenstich angedeutet, werden die Gemeinde Niederzier und RWE Power als Erschließungsträger energieeffizientes Bauen in der „Neuen Mitte” fördern.

Private Bauherrn, die im rund 65 Grundstücke umfassenden Wohngebiet der „Neuen Mitte” eine Luft-Wärme-Pumpe einbauen, können mit einer Förderung von rund 2000 Euro rechnen.

Die Gemeinde und RWE Power steuern je 500 Euro bei, 250 Euro stammen aus dem RWE-Wärmepumpenforum. Dazu kommen weitere Sach- und Dienstleistungen.

Jedoch ist kein Bauherr gezwungen, eine Luft-Wärme-Pumpe einzubauen. Er kann auch weiterhin alternative Energieformen nutzen. Eine Gasversorgung aber wird zumindest im ersten Bauabschnitt des Wohngebiets nicht angeboten.(ja)

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