Niederzier - „Neue Mitte”: Erster Wohnbauabschnitt halb verkauft

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„Neue Mitte”: Erster Wohnbauabschnitt halb verkauft

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:

Niederzier. Stillstand in der Neuen Mitte: RWE Power hat die Erschließungsarbeiten für das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum zwischen Niederzier und Oberzier mittlerweile abgeschlossen, die Bagger sind abgerückt. „Deutlich vor dem Zeitplan”, erklärt Projektkoordinator Marcel Martin.

Jetzt liege es am Investor, der Schlun Real Estate, mit dem Hochbau zu beginnen. Dirk Schlun hatte zuletzt darauf verwiesen, dass das mehrere Hektar große Areal noch mit Erdreich angefüllt werden muss und den Ball RWE Power zugespielt.

Doch Martin wiegelt ab. Die Nivellierung des Geländes sei nicht Bestandteil des mit dem Investor abgeschlossenen Kaufvertrags. Die Anfüllung müsse jeder Bauherr, auch die privaten im angrenzenden Wohngebiet, in Eigenregie übernehmen. Vor Monatsfrist hatte Schlun erklärt, noch Ende Oktober/Anfang November starten zu wollen, sollte der Bauantrag bis dahin genehmigt sein. Im Herbst 2011 sollen die Märkte öffnen.

Häuserbau ab März möglich

Derweil laufen die Vorbereitungen für den ersten Bauabschnitt des Wohngebiets auf Hochtouren. Bis Anfang November will RWE Power den Auftrag für die Erschließung vergeben. „Zurzeit läuft die Ausschreibung”, erklärt Marcel Martin, dass die Arbeiten zügig nach der Auftragsvergabe beginnen sollen, möglichst Anfang November. „Wenn uns das Wetter im Winter keinen Strich durch die Rechnung macht, sollten wir im Februar baureife Grundstücke haben.”

Im März könnten dann die ersten Bauherrn starten. Elf der 24 Grundstücke im ersten Bauabschnitt sind bereits vergeben, vor allem die Parzellen, die an den Grünzug („Fünf Weiher”) im Inneren des Areals angrenzen, berichtet Marcel Martin von einer ungebrochenen Nachfrage. „Täglich melden sich bei uns Interessenten.”

Und die sind größtenteils auch am „Luft-Wärme-Pumpen-Förderprogramm” interessiert, das RWE Power und die Gemeinde Niederzier mit 1900 Euro bezuschussen. „Über die fehlende Gasversorgung beklagt sich keiner”, versichert Martin und räumt mit einem weiteren Gerücht auf. Die Seebildung auf dem Areal nach den starken Niederschlägen der letzten Monate behindere die Bauarbeiten nicht. Auf den hohen Grundwasserspiegel werde jeder Bauherr explizit hingewiesen und könne darauf reagieren.
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