Neue Lernprogramme an der Bonifatius-Schule

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Düren. Das laufende Schuljahr birgt auch für die Grundschule St. Bonifatius in Düren zahlreiche Herausforderungen. Neben vielen Kindern, die Deutsch als Zweitsprache sprechen, besuchen auch einige Kinder die Schule, die überhaupt kein Deutsch sprechen.

Um den Anforderungen an die Qualität der Sprachbeherrschung für alle Kinder nachzukommen, wird an der Grundschule St. Bonifatius nach dem Unterrichtskonzept „Demek“ gearbeitet. „Demek“ steht für „Deutsch lernen in mehrsprachigen Klassen“. Es ist ein integratives Konzept für alle Kinder, für den gesamten Deutschunterricht, für alle Fächer und schafft individuell für alle Schüler einen Lernzuwachs. Den Kindern wird Gelegenheit gegeben, korrektes Deutsch zu hören und zu sprechen, zu singen, zu inszenieren, etwas später dann auch zu schreiben. Die Methode verfolgt das Ziel, dass alle Kinder die vom Lehrplan vorgesehenen sprachlichen Kompetenzen erreichen. Von dieser Zielsetzung profitieren auch die Kinder, die Deutsch als Muttersprache haben.

Um den Kindern zu helfen, die noch kein Deutsch sprechen, ist an der Schule eine Internationale Klasse (ISK) eingerichtet worden, die von einer speziell geschulten Lehrkraft unterrichtet wird. Hier sollen die Kinder möglichst schnell die deutsche Sprache lernen, um für den Unterricht in den Regelklassen vorbereitet zu werden. Eine wichtige Unterstützung erfährt die Schule auch durch engagierte ehrenamtliche Helfer. Die Sprachpaten Karin Call-Stinner, Renate Dichant-Pipaud, Marty Wilden und Horst Rüter helfen den Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache. Ellen Peiffer ist regelmäßig als Lesepatin in der Schule aktiv.

Angela Eggert hilft ehrenamtlich Kindern im Anschluss an den Unterricht. In Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen können die Arbeitsgemeinschaften Fußball, Kochen und Backen, Gitarre, Tanzen, Kreativ-Werkstatt, Tischtennis und Badminton nachmittags angeboten werden. Schon seit mehreren Jahren sind an der Schule die pensionierten Gymnasiallehrer Christine Aschauer und Horst Roos tätig. Sie helfen in verschieden Bereichen bei der Förderung und Forderung von Kindern. Auch eine Schulsozialarbeiterin arbeitet mit den Kindern, bietet aber auch eine Beratungsstunde für die Eltern an.

Zahlreiche Projekte

Ohne die Unterstützung der Eltern wären Dinge wie die Errichtung des neuen Spielehäuschens auf dem Schulhof nicht möglich gewesen. Durch Unterstützung der Bürgerstiftung Düren, dem Lionsclub „Düren Rurstadt“, dem Charity-Club „Villa Duria“ und anderer Sponsoren sind Projekte wie die „Sing-Pause“ mit der Musikerin Andrea Katzenburg, Gewaltpräventionsprogramme, die Teilnahme am Landesprogramm „Kultur und Schule“ sowie die Ausgabe von kostenlosen Sicherheitswesten im Herbst möglich.

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Schule darüber hinaus bei einem Schulobstprogramm.

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