Neue Lärmschutzwand ist bald komplett begrünt

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So „nackt” wird die Lärmsch
So „nackt” wird die Lärmschutzwand nur unmittelbar nach dem Bau aussehen. In zwei bis drei Jahren soll sie komplett begrünt sein. Am Streffenweg wird eine der hier zu sehenden Lärmschleusen für Radfahrer und Fußgänger gebaut.

Ellen. Die Planungen zum Bau der Lärmschutzwand entlang der Tagebaurandstraße (L 264) bei Ellen sind weitgehend abgeschlossen. „Beidseitig absorbierend, optisch ansprechend und binnen zwei bis drei Jahren komplett begrünt.” Projektleiter Michael Luchtenberg von RWE Power stellte den Mitgliedern des Niederzierer Bauausschusses ein Konzept vor, das mit den von Autobahnen bekannten Lärmschutzwänden nichts gemein hat.

Von einer Einhausung der Ortschaft könne keine Rede sein, versicherte der Planer. Die rund 1200 Meter lange Wand soll weit vor dem Friedhof beginnen und bis kurz vor die bestehende A4-Trasse reichen. Sie soll aus einem verzinkten Stahlskelett gebaut werden, das mit einem Substrat gefüllt und mit begrünbaren Fließmatten abgedeckt wird.

Um den Eingriff in den vorhandenen Grünzug so gering wie möglich zu halten, wird die drei Meter hohe Wand nicht mehr wie ursprünglich geplant sechs Meter von der Fahrbahnkante entfernt errichtet, sondern nur noch 2,50 Meter. Den Vorwurf der CDU, aus Kostengründen auf einen noch besseren Lärmschutz zu verzichten, widersprach Luchtenberg. „Weiter entfernt hätten wir eine Entlastung von neun Dezibel, mit der näheren Variante sind es acht.” Zwei so genannte Lärmschleusen sind im Verlauf der Wand geplant, die von Radfahrern und Fußgängern, nicht aber von Pkw genutzt werden können.

Gegen die Stimmen der CDU gab der Bauausschuss „grünes Licht” für die weiteren Detailplanungen, so dass bereits im Herbst mit dem Bau der Wand begonnen werden kann.

Im Anschluss soll dann auch der Kreisverkehr an der Kreuzung L 264/Morschenicher Straße errrichtet werden, verbunden mit einer Querungshilfe auf Höhe der jetzigen Ampelanlage, so dass Fußgänger gefahrenlos den Sportplatz erreichen können.
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