Kreuzau - Neue Fahrzeuge für die Löschgruppen aus Winden und Obermaubach

Neue Fahrzeuge für die Löschgruppen aus Winden und Obermaubach

Von: Hannes Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Die Feuerwehrleute aus Winden und Obermaubach freuen sich über neue Fahrzeuge für ihre Löschgruppen. Auch der Einsatzleitdienst hat nun einen Geländewagen. Foto: Schmitz

Kreuzau. Wieder ein Stück mehr Sicherheit für die Bürger in der Gemeinde Kreuzau. Für die Löschgruppen in Winden und Obermaubach wurde jeweils ein Mannschaftstransporter angeschafft. Mit Blick auf die klamme Kasse sind es keine Neufahrzeuge, sondern „Jahreswagen“ mit der derzeit angesagten Technik. Beide Fahrzeuge sind identisch ausgestattet. Der Stückpreis beträgt 30.000 Euro.

Notwendig wurde die Anschaffung, weil die bisherigen Mannschaftswagen 18 und 22 Jahre „auf dem Buckel“ hatten und in vielem nicht mehr den Anforderungen der Freiwilligen Feuerwehr und des heutigen Straßenverkehrs entsprachen. Die Fahrzeuge hatten weder Bremshilfen noch Airbags, von Gurten auf allen Sitzen ganz zu schweigen.

Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Eismar brachte es auf den Punkt, als die Fahrzeuge vor dem Kreuzauer Rathaus durch Pfarrer Walter Hütten eingesegnet wurden: „Die Feuerwehr Kreuzau erhält die Fahrzeuge nicht nur, weil wir sie haben wollten. Es ist vielmehr so, dass wir diese Fahrzeuge zur Erfüllung unserer Aufgaben dringend benötigen.“ Wer helfen möchte, sollte auch sicher zum Einsatzort kommen.

Auch Bürgermeister Walter Ramm betonte die Notwendigkeit und sagte mit Blick auf die Wehr: „Die Freiwillige Feuerwehr Kreuzau ist wichtiger Bestandteil der Gemeinde und alle Anschaffungen nützen dem Bürger.“

Und noch ein drittes Fahrzeug wurde gekauft: ein Kommandowagen für den Einsatzleitdienst. Die politischen Verantwortlichen in der Gemeinde hätten verstanden, sagte Karl-Heinz Eismar, dass immer mehr Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aufgrund weiter Entfernungen zu Arbeitsplätzen und der Situation in vielen Betrieben nicht mehr ohne weiteres in der Lage sind, tagsüber an möglichen Feuerwehreinsätzen teilzunehmen. Die Folge sei, dass heute bei Einsätzen über Tag mehrere Löschgruppen alarmiert werden müssten, um Einsatzkräfte zu mobilisieren.

Mit der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes haben Verwaltung und Wehrspitze dem Umstand Rechnung getragen. Um den Schutz der Bürger zu jeder Zeit zu gewähren, wurde die Einrichtung eines Einsatzleitdienstes beschlossen. Dieser soll durch Führungskräfte der Feuerwehr bestritten werden und rund um die Uhr einsatzbereit sein. Organisatorische und einsatztaktische Maßnahmen sollen im Notfall geleistet werden. Ohne entsprechendes Fahrzeug wäre aber die Einsatzleitdienst zum Stillstand verdonnert. Darum wurde ein Geländewagen für 30.000 Euro angeschafft, mit dem Einsatzleitdienst frühzeitig am Einsatzort eintreffen kann.

Der feuerwehrtechnische Umbau und die Ausrüstung mit Digitalfunk schlugen mit 5000 Euro zu Buche. Das seien Investitionen, die zur Steigerung des Sicherheits- und Qualitätsstandards für die Bürger unumgänglich waren, betonte der Bürgermeister.

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