Neue Bio- und Chemieräume in St. Angela-Schule

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Die neuen Fachräume in der St.-Angela-Schule bieten beste Voraussetzungen für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Zur Einweihung führten Schülerinnen die Ergebnisse einer Projektwoche vor..

Düren. Über vier neue Biologie- und Chemiefachräume verfügt jetzt die Dürener St.-Angela-Schule. Mädchen verschiedener Klassen und Kurse von Realschule und Gymnasium zeigten gleich im Anschluss an den Festakt zur Einweihung, wie gut man in den hellen, neuen Räumen arbeiten kann.

Die Schülerinnen präsentierten die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Projektwoche, die nach den Herbstferien stattfand. Die Verantwortlichen hoffen, dass die neuen Möglichkeiten die Mädchen zusätzlich motivieren, sich eingehend mit den Naturwissenschaften auseinander zu setzen.

Es war ein ehrgeiziges Projekt, nach der endgültigen Zusage des Bistums Aachen für einen Zuschuss zu den Bau- und Installationskosten mit nur dreimonatiger Planungszeit in den Sommerferien drei Fachräume mitsamt der Chemiesammlung zu sanieren und einen bisherigen Klassenraum zu einem Experimentierraum umzubauen. Das Bistum hat 190.000 Euro aus einem Sonderfonds für Investitionen an Schulen für Baumaßnahmen und Installationen zur Verfügung gestellt, aus Spendenmitteln der Eltern und Erlösen durch Schulfeste, Basare und andere Aktionen mehr kamen 110.000 Euro für die Möblierung und Innenausstattung der Räume zusammen.

Manche Überraschungen

Mitglieder des Lehrerkollegiums räumten rechtzeitig vor den Ferien die alten Möbel heraus, und gleich nach Schulende begannen die umfangreichen Bauarbeiten.

Erwartungsgemäß gab es bei diesem Vorhaben manche Überraschungen, die alte Bausubstanz bereithielt. Aber dank der Flexibilität der beteiligten Firmen, die an einigen Tagen vorne noch eine Wand zumauerten, während hinten schon die neuen Einrichtungsschränke montiert wurden, war am ersten Schultag alles bereit.

Schulleiter und Geschäftsführer Wolfgang Habrich zeigte sich stolz auf dieses „Halbjahrhundertprojekt“ und froh darüber, dass der finanzielle Rahmen eingehalten werden konnte.

Habrich bedankte sich vor allem bei den Eltern und Schülerinnen, die die Einrichtung aller Räume durch Spenden und die Erlöse von Basaren, Schulfesten und Wohltätigkeitswanderungen vollständig selbst finanziert hatten.

Schulseelsorger Michael Kruse segnete die Kreuze für die neuen Fachräume und wies in seiner Ansprache darauf hin, dass der Mensch die Naturwissenschaften zum Erkennen, den christlichen Glauben aber zum Handeln benötige: „Religion und Naturwissenschaften ergänzen und bedingen einander.“

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