Neue Ausstellung im Haus des Gastes: Fünf Künstlerinnen, fünf Welten

Von: bel
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Die stellvertretende Bürgermeisterin Edith Cremer (r.) und Marie-Luise Klein, Leiterin der Malschule (2.v.r) eröffneten mit den Künstlerinnen die Ausstellung. Foto: bel

Heimbach. „Eine Reise durch die Malwelt“ ist die neue Ausstellung im Haus des Gastes überschrieben. Fünf Künstlerinnen stellen dort ihre Werke aus. Sie sind sehr unterschiedlich in Farbgebung und Farbintensivität, in ihren Motiven. Übereinstimmend auf den ersten Blick die Größe der Gemälde, meist mittelformatig.

Und noch eine Gleichartigkeit verweist auf eine gemeinsame Malschule: das Material. Die Farbträger sind Leinwände, die oft mit Acryl grundiert sind. Auf diese Untergründe haben die Malerinnen Ölfarbe, mal dick, mal dünn, mal mit Pinsel, mal mit Spachtel aufgetragen.

Stefanie Oekerath nimmt für ihre Gemälde Vorlagen, Bilder oder Fotografien. „Die Bilder“, erklärt sie, „sehen dann natürlich nicht so wie die Vorlage aus. Sie haben einen ganz eigenen Ausdruck.“ Sie malt Stillleben, einen Heißluftballon oder einen Elefanten, der nahezu surreal daherkommt.

Bei den Bildern ihrer Kollegin Rita Braun erkennt der Besucher schon nach kurzer Zeit, wo sie und ihr Gatte gerne den Urlaub verbringen: in Afrika. Doch nicht nur der afrikanische Elefant erzählt von ihren Wünschen und Träumen, sondern auch die bunten Clowns, die den Betrachter mit in die Clownswelt des kölnischen Karnevals eintauchen lassen. Und wenn sie dann noch den mexikanischen Sand aus dem letzten Urlaub verarbeiten kann, ist Rita Braun zufrieden.

Gabriele Rothermund setzt die Malreise fort mit Energiebildern, die ihrer Fantasie entsprungen sind. „Meine Bilder strahlen Energie aus“, sagt sie. „Der Betrachter muss sich wohl darauf einlassen.“ Besonders die Mondscheibe, weiß leuchtend, meist über einem Gewässer stehend, sendet geheimnisvolle Botschaften aus. Geheimnisvoll wie die Nymphe über den Wolken, die ein Licht trägt, ein Stück Hoffnung.

Ähnlich rätselhaft und erklärungsbedürftig sind die Werke von Silvia Hoppens. Ihre beiden Themen sind Engel und Spiritualität. Die Malerin glaubt an die Kraft und die Energie der Himmelswesen. Sie stellt sie für die Menschen als Kräfte dar, die seinen neuen Tag mit Tatkraft beginnen lässt. Höchst interessant sind ihre kleineren Gemälde, die die sieben Chakren und die sieben Erzengel symbolisieren.

Nicht ganz so zwischen Himmel und Erde schwebt Marion Fackeldey mit ihren Werken. Italienurlauber erkennen Landschaften und Architekturen sowie Stillleben, die so nur dort zu finden sind.

Eröffnet wurde die Ausstellung von der stellvertretenden Bürgermeisterin Edith Cremer und von Marie-Luise Klein, Leiterin der Malschule, in der die Künstlerinnen den Pinsel schwingen. Zu sehen sind die Kunstwerke bis zum 19. April, täglich von 14 bis 17 Uhr, ab dem 1. April täglich auch von 10 bis 12 Uhr.

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