Neue Aula bereichert das Schulleben

Von: ahw
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Der evangelische Pfarrer Daniel Müller-Thor (v.l.), die für die Schulseelsorge zuständige Gemeindereferentin Cordula Kanera-Neumann und Pfarrvikar Dominik Heringer gestalteten die Einsegnung der neuen Lucherberger Schulaula. Foto: Wolters

Lucherberg. „Herzlich willkommen ihr lieben Leute, in unserer Schule begrüßen wir euch heute”, schmetterten die Grundschüler von der Bühne ihren Gästen aus Lehrer- und Elternschaft, Politik und Verwaltung entgegen, die zur Einweihung der neuen Aula nach Lucherberg gekommen waren.

Nach dem Begrüßungslied machten die Mädchen und Jungen das Podium wieder frei, wo Bürgermeister Ulrich Schuster und Schulleiterin Margrit Filla-Wasselowski kurz auf die Geschichte des Neubaus eingingen. So erinnerte Schuster daran, dass die Grundschule Lucherberg unter anderem über einen so genannten Neubau verfügt, der allerdings aus den 60er Jahren stammt.

Für die energetische Sanierung des Klassentraktes, der unter anderem neue Fenster erhielt, mit einem Wärme-Verbundsystem ordentlich gedämmt wurde und eine neue Heizung bekam, die mit klimafreundlichen Holzpellets befeuert wird, zapfte die Gemeinde als eine der ersten im Kreisgebiet ein Landesprogramm an. So werden die Gesamtkosten in Höhe von 1,65 Millionen Euro zu zwei Dritteln vom Land und „nur” das verbleibende Drittel von der Gemeinde übernommen.

Um für die Schule auch einen geeigneten Versammlungsraum zu schaffen, entstand im Rahmen der Sanierung dort, wo früher die Toiletten zu finden waren, als Ergänzungsbau eine neue Aula einschließlich sanitärer Einrichtungen. In der hellen Halle dominieren Glas, Holzparkett und eine kleine Bühne. „Hier wurden beeindruckende Werte geschaffen”, wies der Bürgermeister darauf hin, dass der dritte Bauabschnitt - Räume für die Offene Ganztagsschule (OGS) - im nächsten Jahr folgt. Die Gemeinde verfüge nun in Lucherberg über eine hochmoderne Schule - „ihr braucht nur noch zu lernen”, rief er den Kindern zu.

„Gutes Lernen wird unterstützt”, zeigte sich Rektorin Filla-Wasselowski auch ganz begeistert von der freundlichen Farbgebung der Fassaden und in den Klassenräumen. Zudem sei bei der Sanierung der Schule auch das Mobiliar in den Klassen erneuert worden. Das Sahnehäubchen ist indes der Versammlungsraum: „Der Neubau der Aula ist eine 1000-prozentige Verbesserung”, denn er erlaube ein Schulleben, wie es bisher so nicht möglich war, dankte die Rektorin der Gemeinde.

Im Rahmen einer kurzen ökumenischen Einsegnungsfeier gaben der evangelische Pfarrer Daniel Müller-Thor, die für die Schulseelsorge zuständige Gemeindereferentin Cordula Kanera-Neumann und Pfarrvikar Dominik Heringer dem Bau mit Gebeten und Weihwasser den kirchlichen Segen, bevor wieder die Grundschüler die Bühne eroberten. Sie hatten für den Feiertag ein kleines Programm aus Musik, Gesang und Theater einstudiert.

In Zukunft dürfte die Aula als Versammlungsstätte neben dem Schul- auch das Dorfleben nachhaltig bereichern.
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