Neue Aufenthaltsräume am Rurtal-Gymnasium

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Ideal zum Ausspannen: Schullei
Ideal zum Ausspannen: Schulleiter Franz Holtz (l.) und Bürgermeister Paul Larue testeten gestern schon einmal die Sitzsäcke im Obergeschoss der neuen Aufenthaltsräume im Rurtal-Gymnasium. Foto: Abels

Düren. Für die ersten knapp 150 Ganztagsgymnasiasten am Dürener Rurtal-Gymnasium nähert sich die Zeit des Provisoriums dem Ende. Am Donnerstag wurden die neuen Aufenthaltsräume offiziell vorgestellt, in denen die Schüler der Klassen 5 und 6 in Zukunft nach dem regulären Unterricht nicht nur ihre Hausaufgaben machen, sondern auch entspannen sollen.

Für rund 720.000 Euro, davon die Hälfte aus Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung, hat die Stadt als Schulträger in den vergangenen Monaten die frühere Gymnastikhalle durch einen modernen, lichtdurchfluteten Stahlskelettbau ersetzt.

Mit dem Einbau einer Zwischendecke wurde die Nutzfläche verdoppelt, so dass die Schüler künftig im Erdgeschoss Raum finden, um allein oder in Gruppen ihre Hausaufgaben zu machen, während sich andere bereits Brettspielen widmen, wie Schulleiter Franz Holtz erklärt. Und im Obergeschoss ist Platz für konzentriertes Arbeiten in völliger Ruhe, aber auch zum Ausspannen („Chillen”) in Sitzsäcken oder Sitzgruppen.

Im Zuge der Umgestaltung des Rurtal-Gymnasiums ist der Bau der neuen Aufenthaltsräume nach der Einrichtung eines Selbstlernzentrums (Kosten: rund 350.000 Euro) bereits der zweite Schritt. Noch folgen soll der dritte: die Gestaltung der Außenspielflächen, die der aktiven Erholung der Schüler dienen sollen.

250.000 Euro muss die Stadt dafür in den kommenden Jahren noch in die Hand nehmen, erklärte Helmut Harperscheidt, Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Ob die Maßnahme bereits in 2012/13 realisiert werden kann, hängt von den kommenden Etatberatungen ab, betonte Bürgermeister Paul Larue, nicht ohne dem Kollegium des Rurtal-Gymnasiusm erneut für die Pionierarbeit zu danken.

Die Schule ist die erste, die in Düren eine Ganztagsbetreuung auf gymnasialer Ebene anbietet. „Werben Sie mit diesem Alleinstellungsmerkmal offensiv bei den Eltern”, forderte Larue. Denn die Investitionen in das kleinste der Dürener Gymnasien sollen den Standort langfristig sichern. Schulleiter Holtz gab sich zuversichtlich, dass der Bedarf nach Ganztagsbetreuung weiter groß ist und auch im kommenden Schuljahr wieder drei Eingangsklassen gebildet werden können.
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