Neue Attraktion eröffnet: Wasserski am Dürener Badesee

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Niels Ippen demonstrierte, was auf der neuen Anlage am Badesee so alles möglich ist. Foto: Jörg Abels
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Tim Hendrics präsentierte die Angebote, vom Wakeboard über den Monoski bis zum klassischen Wasserski. Niels Ippen demonstrierte, was auf der neuen Anlage am Badesee so alles möglich ist. Foto: Jörg Abels

Gürzenich. Niels Ippen legt sich stehend auf seinem Wakeboard in die Kurve. Meterhoch spritzt das Wasser in die Höhe. Problemlos meistert der „Profi“ nach rund 160 Metern die Wende, steuert auf die kleine Sprungschanze zu und setzt zum Überschlag an. Der Sportler aus Hürth zeigt gleich zur Eröffnung, was auf der neuen Wasserski-Anlage am Gürzenicher Badesee so alles möglich ist.

Aber keine Angst. Die neueste Attraktion der „Dürener Adria“ ist auch für blutige Anfänger bestens geeignet, versichert der sportliche Leiter Tim Hendrics, der das Badeseeteam um „Chef“ Klaus Schüller ab sofort ergänzt.

Die Wasserski-Anlage gehört zu den modernsten und mit einer Länge von 164 Metern zu den längsten mit nur zwei Masten, betont Richard Müllejans vom Seebetreiber Dürener Service Betrieb, der in den vergangenen Wochen rund 100.000 Euro in das Projekt investiert hat.

Mit bis zu 30 Stundenkilometern werden die Fahrer über die sogenannte Surferbucht gezogen. „Wir können die Geschwindigkeit an das Können der Fahrer anpassen“, erklärt Hendrics den Unterschied zu größeren Anlagen, an denen sich mehrere Fahrer gleichzeitig ins Vergnügen stürzen können, dann aber alle mit dem gleichen Tempo.

„Die individuelle Betreuung ist der große Vorteil unserer Anlage“, betont Hendrics. „Das verspricht maximalen Lernerfolg und garantiert höchste Sicherheit.“ Und obwohl Hendrics während der Darbietungen von Niels Ippen Vollgas gibt, ist das Surren des Elektromotors kaum zu hören. Es dürfte die übrigen Seebesucher selbst bei Dauerbetrieb kaum stören.

Wer ins Wasser fällt, muss nicht einmal eigenständig ans Ufer schwimmen. „Wir können ihn direkt wieder mit dem Seil abholen“, erklärt der sportliche Leiter. Niels Ippen muss diesen „Service“ an diesem Morgen nur ein Mal in Anspruch nehmen. Nach einem weiteren Sprung missglückt die Landung. Gut, dass er angesichts des kühlen Windes einen Neoprenanzug trägt, der bei einer Wassertemperatur von 21 Grad nicht zwingend erforderlich wäre.

Der Anzug kann an der neuen Wasserski-Station ebenso ausgeliehen werden wie alle möglichen Untersätze. Den klassischen Wasserski gibt es kostenlos, Monoski und Wakeboard gegen eine kleine Gebühr. Badegäste können sich spontan zur Wasserski-Fahrt entschließen, aber auch vorab über das Internet buchen.

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