Neubau der Eisenbahnbrücke steht nichts mehr im Wege

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Die Eisenbahnbrücke der B 264 zwischen Derichsweiler und Gürzenich soll bereits im kommenden Jahr abgerissen und bis 2019 an gleicher Stelle neu gebaut werden Foto: Abels

Gürzenich. Einem Abriss und Neubau der maroden Eisenbahnbrücke der Bundesstraße 264 zwischen Gürzenich und Derichsweiler im kommenden Jahr steht offenbar nichts mehr im Wege.

In einer gemeinsamen Sitzung der Bezirksausschüsse Derichsweiler, Gürzenich und Mariaweiler am Dienstag erklärte Gerhard Decker, Leiter der für den Neubau zuständigen Regionalniederlassung Ville-Eifel des Landesbetriebs Straßen NRW in Euskirchen, dass der Verkehr für die Zeit der Bauarbeiten nun wohl doch über eine zweispurige Behelfsbrücke fließen kann. Monatelang stand dies in der Sternen, weil sich zwei Grundstücksbesitzer geweigert hatten, dem Landesbetrieb die dafür benötigten Flächen für zwei bis drei Jahre zu verpachten.

Einen Neubau ohne Behelfsbrücke wie vom Landesbetrieb daraufhin in Erwägung gezogen, hatten Politik und Bauverwaltung der Stadt Düren abgelehnt, weil damit große Verkehrsbelastungen für die umliegenden Straßen verbunden wären, insbesondere für die Bereiche Kreisstraße 27/Schillingsstraße und Dampfmühlen-/ Derichsweiler- und Schillingsstraße.

Mithilfe der Stadt Düren, die Ausweichgrundstücke zur Verfügung stellen will, haben die Euskirchener Straßenbauexperten nun in letzter Minute offenbar eine Lösung gefunden. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir uns mit den beiden Landwirten in den kommenden Wochen einigen und die Bauerlaubnis erhalten werden“, betonte Decker, auch wenn die Verträge aktuell noch nicht unterschrieben sind.

Stimmen die Landwirte zu, könnte der Landesbetrieb südlich der bestehenden Brücke einen Damm aufschütten und analog zur Schoellerstraße eine zweispurige Behelfsbrücke installieren, die auch den Lkw-Verkehr aufnehmen würde. Weil dann auch während der Bauphase weiterhin zwei vollwertige Fahrspuren zur Verfügung stehen würden, sei eine zusätzliche Verkehrsbelastung auf den umliegenden Straßen nicht zu erwarten, betonten Decker und Dürens Baudezernent Paul Zündorf. Das nahmen die Vertreter der drei Bezirksausschüsse erfreut zur Kenntnis.

Wie Gerhard Decker ausführte, will der Landesbetrieb die marode Brücke 2017 abreißen und bis Anfang 2019 neu bauen. Danach würde der Damm abgetragen und die Grundstücke würden an die Landwirte zurückgegeben.

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