Neu- oder Ausbau der Skaterbahn: Jugendliche dürfen abstimmen

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Düren. Eine ganz besondere Runde von Experten hat Bürgermeister Paul Larue im Sitzungssaal des Rathauses begrüßen dürfen.

Praktizierende Skater aus Düren und Umgebung waren der Einladung der Mobilen Jugendarbeit des städtischen Jugendamtes gefolgt, mit Sabine Kieven und Peter Junker von der Mobilen Jugendarbeit, Thomas Floßdorf, dem Vorsitzenden des Jugendhilfeaussschusses, sowie Karl-Hans Brunen, Abteilungsleiter beim städtischen Amt für Tiefbau und Grünflächen, und Willi Katterbach vom Dürener Service Betrieb über eine Skateranlage zu diskutieren.

„Wir haben die schöne Situation, mit Mitteln des Bundes aus dem Konjunkturpaket II nicht nur sieben Spielplätze im Stadtbereich auszubauen, sondern auch 100.000 Euro in eine Skaterbahn investieren zu können”, eröffnete Bürgermeister Paul Larue die Runde.

Thomas Floßdorf erläuterte, dass auf Anregung von Sabine Kieven und Peter Junker, die Skaterjugend von Düren aktiv in die Planung mit einbezogen werden soll. „Heute geht es darum, ob der Neubau einer Skateranlage im Innenstadtbereich von euch gewünscht wird oder der Ausbau der vorhandenen Anlage an der Feuerwehr.”

Die Skater dankten für die Gelegenheit zur Beteiligung an der Diskussion. In Düren gebe es viele Möglichkeiten, auf kleineren Anlagen zu skatern, was fehle, sei ein Herzstück. Darin waren sich die Anwesenden einig. Sie tendierten am Diskussionsabend überwiegend zum Ausbau der Anlage an der Feuerwehr statt einer Neuanlage in der Innenstadt.

An der Feuerwehr gibt es keine Probleme mit Anwohnern, und es ist bereits eine große Fläche mit gutem Unterbau vorhanden, auf dem auch Neuaufbauten möglich wären. „Für einen Ausbau der Anlage müsste der Unterbaubereich erweitert werden”, erläuterte Karl-Hans Brunen. Die im Sitzungssaal anwesenden Eltern brachen überwiegend ebenfalls eine Lanze für die Anlage an der Feuerwehr, wo Jugendliche und Kinder immer Ansprechpartner und Hilfe finden.

Es waren vorwiegend die älteren Skater, die sich zu Wort meldeten. Der Skaternachwuchs hielt sich trotz direkter Aufforderung zum Mitreden durch Sabine Kieven bedeckt. Aber auch diese jungen Leute haben bis zum 9. März die Möglichkeit, unter http://www.jugend-total.de ihre Stimme für Ausbau oder Neubau abzugeben. Für Fragen oder Anregungen ist Sabine Kieven unter Telefon 02421/25-2113 oder per E-Mail unter s.kieven@dueren.de erreichbar.
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