Neonazi-Morde: Stadt ruft zur Schweigeminute auf

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Düren. Wenn am heutigen Donnerstag in Berlin der zentrale Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes zum Gedenken an die Opfer der rechtsextremistischen Mordserie in Deutschland stattfindet, schließen sich auch die Stadt Düren und ihr Integrationsausschuss dem Aufruf zu einer Schweigeminute um 12 Uhr an.

Die öffentlichen Gebäude der Stadt werden eine Trauerbeflaggung tragen. Bürgermeister Paul Larue bittet die Bevölkerung der Stadt Düren, um 12 Uhr einen Moment inne zu halten, sich an der Schweigeminute zu beteiligen und so ein weiteres Zeichen gegen Fremdenhass, Rassismus und Gewalt zu setzen.

„Die verübten Raubüberfälle, Morde und Anschläge erfüllen die Bevölkerung in der Stadt Düren mit Abscheu und Entsetzen. Neben der Trauer um die Opfer gilt das Mitgefühl den Anverwandten und Freunden der Opfer dieser schrecklichen Anschläge. Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus haben in unserer Stadt keinen Platz”, unterstreicht der Bürgermeister. „In unserem Ort der Vielfalt engagieren sich zahlreiche Betriebe, Schulen, Vereine, Einzelpersonen und Verwaltung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.”

Auch der DGB sowie die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung beteiligen sich an dem Aufruf der Stadt zur Schweigeminute. „Gemeinsam stehen wir in der Pflicht, rechtsextremistischem Gedankengut entschieden entgegenzuwirken”, betont Larue.

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