Niederau - Nachwuchs-Musiker beweisen sich beim „Jungen Konzertpodium“

Nachwuchs-Musiker beweisen sich beim „Jungen Konzertpodium“

Von: Christoph Hahn
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Junge Stars aus Langerwehe: Die drei Blockflötistinnen präsentieren sich beim „Jungen Konzertpodium“. Foto: Christoph Hahn

Niederau. Zum 17. Mal fand „Das junge Konzertpodium“ im Schenkel-Schoeller-Stift statt. Dutzende Familienangehörige und Bewohner trafen sich im Saal des Seniorenzentrums an der Von-Aue-Straße in Niederau. Die Stars des Nachmittags, Kinder und Jugendliche mit viel Charme und Talent, hatten zuvor bei den Auswahlspielen der im Deutschen Tonkünstler-Verband (DTKV) zusammengeschlossenen Musiklehrer einen Preis gewonnen.

Die Auftretenden kamen alle aus der Kreisstadt oder der Umgebung von Düren, aus Eschweiler, Aldenhoven, Buir und Vettweiß.

Das freute auch Schenkel-Schoeller-Leiter Hans-Joachim Thiem, der die jungen Künstler und ihre Familienmitglieder ebenso herzlich willkommen hieß wie die Bewohner des Hauses, die sich in großer Zahl unters Publikum gemischt hatten.

Den kleinen Stars zollte Thiem, selbst Schlagzeuger, seine uneingeschränkte Bewunderung: „Bedenken Sie, was diese jungen Menschen üben müssen“, appellierte er an seine Zuhörer und schwärmte: „Handgemachte Musik ist doch das Schönste!“

Georg Kugler aus Merzenich, der die Auswahlspiele und die auf sie folgenden Konzerte mit seiner Ehefrau und Pädagogen-Kollegin Christina Kugler organisiert, freute sich in seiner kurzen Ansprache über insgesamt rund 70 Auswahlspiele an verschiedenen Orten in der Region – und über „sechs satte Konzerte zwischen Wiehl im Oberbergischen und Aachen“.

Gute Auftrittsbedingungen

Von den Auftrittsbedingungen im Stift zeigte sich der Musiklehrer voll und ganz überzeugt. Besonders die „tolle Akustik und der super Flügel“ haben es ihm eigenem Bekunden nach angetan.

Getreu dem Schwerpunkt, der auf den Instrumenten Violine und Klavier lag, traten vor allem Könner aus diesem Spektrum, darunter die bezaubernde, erst siebenjährige Johanna Groß aus Düren auf.

An anderen Beiträgen herrschte darum aber noch lange kein Mangel, nicht zuletzt, weil Regina Merz (Langerwehe) mit Maya Braun, Masha Landt und Lisa Laerbusch drei ganz formidable Blockflöstistinnen ins Rennen geschickt hatte. Auch vom Repertoire her stimmte die Mischung: Von der Renaissance über Barock und Klassik bis zur Gegenwart, waren alle wichtigen musikalischen Epochen vertreten.

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