Kleinhau - Nach „Xynthia”: Aufräumarbeiten im Hürtgenwald sind bald abgeschlossen

Nach „Xynthia”: Aufräumarbeiten im Hürtgenwald sind bald abgeschlossen

Von: sj
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Kleinhau. Kyrill war pflegeleicht. Zumindest für Revierförsterin Barbara Boos-Kluß und ihre Kollegen im Hürtgenwald. Eine überschaubare Anzahl von Bäumen hat das Sturmtief damals geknickt. Ganz anders sah es nach dem Besuch des jüngsten Sturmtiefs aus.

„Xynthia hat richtig zugeschlagen”, bilanzierte die Revierförsterin am Donnerstagabend bei der Vorstellung des Forstwirtschaftsplans vor dem Gemeinderat die Schäden. Schätzungsweise zwei Hektar Fichten wurden vom Wind gefällt, Stromleitungen wurden gekappt, Wegehäuschen geplättet. Alle Spuren sind noch nicht beseitigt, das Wetter spielte nicht mit. „Doch alle Wege sind wieder freigeräumt und sicher”, verkündete die Försterin.

Vermutlich war es Glück im Unglück, dass Xynthia wütete, während der Fichteneinschlag lief. Die 200 bis 300 Festmeter Sturmholz wurden ohne Abzüge von der ohnehin im Wald tätigen Firma übernommen, teilte Barbara Boos-Kluß mit. Aufgrund des anhaltenden Regens konnte das Holz bislang nur teilweise aus den Steilhängen geholt werden, so dass die Einnahmen mit 10.000 Euro knapp geringer ausgefallen.

Die restlichen Einnahmen von etwa 3000 Euro sollen im Frühjahr mit Beendigung des Einschlags auflaufen. Die Wege im Revier haben kaum gelitten, teilte die Försterin mit. Eine abschließende Instandsetzung erfolge jedoch erst nach Abschluss aller Arbeiten im Wald, bat Barbara Boos-Kluß Spaziergänger um Verständnis.

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