Nach dem Halbfinal-Aus: Powervolleys wollen stärker zurückkommen

Von: Franz Sistemich
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Zwischen Frust und Stolz: die Dürener Fans, ob im Rollstuhl oder auf den Rängen sowie die SpielerJani Sippola. Jaromir Zachrich, Trainer Tommi Tiilikainen. Blair Bann. Tomi Rumpunen, Romans Sauss und Michael Andrei kurz nach dem letzten Ballwechsel. Foto: Guido Jansen

Düren. Obwohl nach dem Aus im Halbfinale so manches Spieler Auge ziemlich feucht war und uch mancher Verantwortlicher der SWD Powervolleys nach dem 25. Punkt des VfB Friedrichshafen im vierten Satz betrübt dreinblickte, überwog nur kurze Zeit später die Zufriedenheit über das Geleistete.

„Wir haben auch in den Partien gegen den VfB eine gute Show geboten. Schade nur, dass wir nach dem 23:22 im ersten Satz den Sack nicht zugemacht habe. Dann weiß ich nicht, wie diese zweite Halbfinalpartie mit Unterstützung der Zuschauer gelaufen wäre“, sagte beispielsweise Michael Andrei, der Mittelblocker.

Und Jaromir Zachrich, der Spielführer, betonte, man würde es wieder so machen: „Wir haben alle Kraft darauf ausgerichtet, um den Sprung in das Finale zu schaffen. Das haben wir nicht erreicht. Wer hohe Ziele hat, kann tief fallen.“ Wer fällt, hat zwei Möglichkeiten: Er bleibt liegen. Oder er steht auf. Düren wählt die zweite und setzt noch einen drauf: „Wir werden aus dieser Saison lernen, ich werde aus ihr lernen. Und wir werden stärker zurückkommen“, sagte Trainer Tommi Tiilikainen.

Die Frage lautet aber: Mit welchem Kader wird der Coach in der kommenden Saison arbeiten können? Nur drei Spieler haben einen Vertrag für die Spielzeit 17/18: Außenangreifer Romans Sauss sowie die Mittelblocker Michael Andrei und Tim Broshog. „Bis Ende Mai wollen wir ein Gerüst von acht, neun Spielern haben“, gab Erich Peterhoff vor. Er wird mit dem Sportlichen Leiter Goswin Caro und dem Coach aus Finnland den Kader zusammenstellen.

Die Dürener Fans werden sich mit Sicherheit auf so manches neue Gesicht einstellen müssen. Die Leistungen der Powervolleys haben nicht nur wegen so mancher neuer Spielzüge Lob hervorgerufen, so mancher Spieler hat sich in den Blickpunkt finanzkräftigerer Vereine vor allem aus dem Ausland gespielt.

Düren wird seinen Kurs der wirtschaftlichen Konsolidierung nicht verlassen. Deshalb werden die Powervolleys auch gut überlegen, ob sie im CEV-Pokal antreten werden. „Wir haben uns sportlich qualifiziert, aber wir werden kein wirtschaftlioches Risiko eingehen, zumal wir den Verlustvortrag weiter reduzieren konnten“ erklärte Peterhoff.

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