Nideggen - Nach Brand: Wiederaufbau läuft auf Hochtouren

Nach Brand: Wiederaufbau läuft auf Hochtouren

Von: bugi
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Das Dach des im September 2013 niedergebrannten Restaurants Heiliger ist inzwischen neu eingedeckt. Mit einer Wiedereröffnung rechnet Jörg Heiliger aber nicht vor der 2. Jahreshälfte. Foto: Bruno Elberfeld

Nideggen. Mitte September vergangenen Jahres war es, als ein Großbrand eine der traditionsreichsten Gaststätten im Kreis Düren zerstörte: das Nideggener Restaurant Heiliger. Seit über 230 Jahren befindet es sich im Familienbesitz und verfügt über eine der schönsten Terrassen mit Blick auf das Rurtal.

Seit dem Vorfall, bei dem der mittlere Trakt vollkommen ausgebrannt ist, ist das Restaurant geschlossen. „Unser Ziel ist es, dass der Restaurantbetrieb in der zweiten Jahreshälfte wieder eröffnet werden kann“, bestätigen Rosmarie und Jörg Heiliger.

Der Wiederaufbau ist in vollem Gang. Zunächst musste das mittlere der insgesamt drei Häuser vollkommen entkernt werden, bevor mit den Aufbauarbeiten begonnen werden konnte. „Der Putz, die Fußböden - alles musste raus. Das sieht auch jetzt immer noch sehr wüst aus“, erzählt Rosmarie Heiliger. Der Grund: Durch die Unmengen an Löschwasser sind weitere Schäden entstanden, das Haus musste nach dem Brand erst mal trocken gelegt werden.

Der Entkernung folgt nun der Wiederaufbau. Ein neues Dach ist bereits eingedeckt worden, jetzt geht an den Innenausbau. „Wo es notwendig war, wurden neue Zwischenwände eingesetzt. In der nächsten Zeit folgen die Elektroinstallationen.“

Glück im Unglück für die Eigentümer: „Wir waren gut versichert. Der Wiederaufbau ist uns von der Versicherung aus der Hand genommen“, bekräftigt Rosmarie Heiliger. Sie und ihr Mann sind beide um die 70, den Wiederaufbau in eigener Regie zu bewerkstelligen hätte viel Kraft erfordert. Zum Beispiel auch deshalb, weil nach dem Brand der Bestandsschutz für das Restaurant nicht mehr gilt und nun gerade im Brandschutz zusätzliche Auflagen zu erfüllen sind.

„Wir benötigen vom 1. Obergeschoss einen weiteren Zugang zur Straße, der nicht quer durch das Restaurant verlaufen soll“, nennt Rosmarie Heiliger nur eines von mehreren Beispielen. Ein Wiedereröffnungsdatum gibt es noch nicht. Unklar ist auch noch, wer das Restaurant dann betreiben wird. Eine erneute Verpachtung, aber auch der Verkauf sind denkbar. Diesbezügliche Verhandlungen laufen.

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