Düren - Nach 15 Jahren wieder Radrennen „Rund in Düren“

Nach 15 Jahren wieder Radrennen „Rund in Düren“

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Freuen sich auf „Rund in Düren“: Sparkassen-Vorstand Udo Zimmermann (links) und Bürgermeister Paul Larue (rechts) lauschten aufmerksam unter anderem „Rund in Düren“-Sieger Sascha Henrix (neben Larue) zu. Foto: sis

Düren. Der Bürgermeister der Stadt Düren ist seit 14 Jahren im Amt. Er hat vieles erlebt in seinen Dienstjahren – und dennoch: „Dass ich nach all‘ den Jahren diese Premiere erlebe, freut mich besonders“, sagte Paul Larue. Der Grund für des Bürgermeisters Freude: Der Radsportverein Düren veranstaltet am Samstag, 31. August, nach 15-jähriger Pause wieder sein spektakuläres Rundstreckenrennen „Rund in Düren“.

1998 traten letztmals die Rennfahrer in der Dürener Innenstadt in die Pedale. Fast schon traditionsgemäß fand es am Freitagabend vor dem Stadtfest statt.

In diesem Jahr erfolgt die Neuauflage an einem Samstag. Und das 40. Rennen – 1950 fand „Rund in Düren“ zum ersten Mal statt – weist noch einige andere Neuerungen auf. Als da ist beispielsweise der neue Kurs: Mit 800 Metern ist die Strecke länger als der alte Kurs. Start und Ziel befindet sich auf dem Marktplatz. Der Kurs führt über den Kaiserplatz, Victor-Gollancz-Straße, Weierstraße, Wilhelmstraße und Ahrweilerplatz in die Oberstraße und wieder auf den Marktplatz.

Drei Rennen richtet der RSV aus. Um 17 Uhr nehmen die U19-Fahrer die 50 Runden in Angriff. Die RSV-Pedaltreter Joshua Schotten und Simon Donike werden zu den 30 bis 40 Fahrern gehören, die die 40-Kilometer-Distanz bestreiten. Um 19.10 Uhr erfolgt der Start des dritten Rennens der Klasse KT-ABC: 80 Runden müssen die maximal 70 Fahrer bewältigen. Der RSV wird zehn Fahrer auf die 64-Kilometer-Strecke schicken.

Und es gibt eine weitere Premiere: das Derny-Rennen. Ab 18.15 Uhr verspricht es ein Spektakel der besonderen Art zu werden.

In den Niederlanden und Belgien finden Derny-Rennen nahezu wöchentlich unter freiem Himmel statt. In Deutschland kennt man sie eher aus der Halle bei Sechs-Tage-Rennen. Bei Derny-Rennen fahren die Rennfahrer im Windschatten hinter Motorrädern in minimalem Abstand her. Die Zweier-Teams erreichen Durchschnittsgeschwindigkeiten von 50 bis 55 Kilometern.

In Düren werden zehn Teams die 40 Runden absolvieren. Hinter dem Motorradfahrer wechseln sich zwei Rennfahrer ab. Jeder fährt 20 Runden. Der RSV Düren schickt Sven Rehbein und Marsel Kropp ins Rennen. Und auch für sie gilt wie für alle anderen: „Man muss schon Kurven fahren können“, wie Sven Rehbein mit einem Lächeln auf den Lippen sagt.

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