Düren - Nach 15 Jahren wieder ein „Rund in Düren“

Nach 15 Jahren wieder ein „Rund in Düren“

Von: sis
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Düren. Wenn Sascha Henrix an Samstag, den 31. August 2013, denkt, werden bei dem ehemaligen Radrennfahrer Erinnerungen wach: Denn fast genau vor 16 Jahren gewann der Dürener das 38. Rundstreckenrennen „Rund in Düren“.

19. September 1997

Am 19. September 1997 bejubelte der damals 24-jährige Henrix den Sieg. Ein Jahr später gewann Telekom-Profi Jens Heppner den Sieg in Dürens Innenstadt. Es war das vorläufig letzte Rennen im Herzen der Kreisstadt, das der RSV Düren veranstaltete.

Neubeginn

16 Jahre später wagt der Radsportverein an eben dem 31. August einen Neubeginn. Drei Rennen auf dem 800 Meter langen Rundkurs mit Start und Ziel auf dem Marktplatz sollen die Massen zu diesem Sportspektakel in die Innenstadt locken (Siehe auch Lokalseite 19).

Sascha Henrix wird sich verständlicherweise nicht auf das Rennrad schwingen, aber die Erinnerungen an seinen Triumph im Jahr 1997 sind auch heute noch genauso präsent wie kurz nach seinem Sieg auf dem Stadtkurs.

1997 fuhr Henrix für den RSV Team Cologne. Kurz vor dem 19. September hatte er einen Etappensieg bei der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt erzwungen. Dieser erste Platz war für den Jungprofi sportlich wertvoller, doch der Sieg in seiner Heimatstadt stellte den emotionaleren Erfolg dar. Noch viele Minuten nach dem Zieleinlauf nahm er die zahlreichen Glückwünsche seiner Fans entgegen.

Früh abgesetzt

Schon früh hatte sich Henrix vor 16 Jahren mit zwei Konkurrenten abgesetzt und einen Rundenvorsprung herausgefahren. Irgendwann musste der Däne Mikael Holst Künab dem Tempo Tribut zollen, nur Andi Beikirch bot Paroli. Aber: „Weil er ein starker Sprinter war, bin ich von vorne gefahren.“ Die Taktik zahlte sich aus.

Dürener Sieg möglich?

Ob 16 Jahre nach dem Sieg von Sascha Henrix bei der Neuauflage ein Dürener Sieg möglich ist? Sven Rehbein, selbst noch aktiver Fahrer und zweiter Vorsitzender des RSV Düren, sagt: „Wenn wir es schafften, einen Fahrer unter die ersten Zehn zu bringen, wäre das für den Verein ein toller Erfolg.“

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