Muss der Schwerlastverkehr mitten durch die Innenstadt?

Von: sj
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„Gibt es keine Alternative zu
„Gibt es keine Alternative zur Kölnstraße für den Schwerlastverkehr?” Diese Frage wirft Leserin Hildegard Schnitzler auf. Foto: Johnen

Düren. „Muss erst eine Katastrophe geschehen, bevor die Verantwortlichen wach werden?”, fragt unsere Leserin Hildegard Schnitzler mit Blick auf die Verkehrssituation in Düren. Sie empfiehlt, sich einmal eine Stunde an die Dürener Post zu stellen und den Schwerlastverkehr zu beobachten, der die Kölnstraße vom Kreisverkehr herunterkommt.

„Riesige Lkw zwängen sich als Linksabbieger in die Hohenzollernstraße und fahren Richtung Niederau. Alleine das müsste verboten werden”, findet Hildegard Schnitzler. „Schon vor Jahren haben Kinder im Kinderparlament gefordert, dass dies aufhören muss. In unmittelbarer Nähe dieser gefährlichen Ampel liegen ein Kindergarten, eine Grundschule, eine Realschule und ein großes Altenheim und dort beginnt die Fußgängerzone. Es gab schon einige schlimme Unfälle, auch an Fußgängerüberwegen”, schreibt Hildegard Schnitzler im Onlineforum duerener-meinung.de. Muss der Schwerlastverkehr wirklich durch die Innenstadt? Gibt es keine Möglichkeit, dies zu verbieten?

Ein Verbot ist rechtlich nicht möglich, heißt es aus dem Rathaus. „Bundesstraßen, Landesstraßen und einige Kreisstraßen sind übergeordnete Straßen, die den Verkehr gebündelt aufnehmen sollen. Die Kölnstraße gehört ebenso dazu wie die Bismarck- und die Schenkelstraße”, erklärt Anke Leimert, stellvertretende Leiterin des Tiefbauamtes: „All diese Straßen treffen sich in Düren mitten in der Innenstadt.” Für den Lkw-Verkehr könnten sie nur gesperrt werden, wenn es entsprechende stadtnahe Alternativen und Ausweichrouten gäbe. „Ohne die geplanten Umgehungsstraßen B 56n und B 399n ist dies derzeit nicht möglich.”

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