Musikgruppe „Bohemien“ im Haus der Stadt

Von: kte
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Mit Sicherheit nicht der letzte Streich der Musikgruppe „Bohemien“: „Das (Alb-)Traumschiff“ sorgte für ein volles Haus der Stadt. Foto: Teichmann

Düren. Die Musikgruppe „Bohemien“ ging auf eine etwas andere Kreuzfahrt und nahm an zwei Tagen das Publikum im jeweils ausverkauften Haus der Stadt Düren gleich mit auf die „MS Bohemien“. Merklich kamen die Gäste auf ihre Kosten, von der ersten bis zur letzten Minute hatte die neueste Produktion „Das (Alb-)Traumschiff“ musikalisch wie humoristisch viel zu bieten.

Spätestens seit dem Kassenschlager „Watt(e)n Mord“ (Aufführung 2012, ebenfalls im Haus der Stadt) dürfte aber auch bekannt sein, dass die „Bohemiens“ nicht nur eine musikalische Schauspielgruppe sind, sondern vielmehr eine weitere Bereicherung im Dürener Kulturkalender darstellen. In zwei Jahren feiern sie sogar das 40-jährige Bestehen.

Für das aktuelle Werk probte die 13-köpfige Gruppe ein Jahr lang – zuvor beschäftigte man sich intensiv mit der Suche nach Musik- und Text-Material, erklärte Wolfgang Tombeux, mit Hans-Werner Hüsken der Leiter der Gruppe.

Dass die „Bohemiens“ genau den Nerv des Publikums trafen, war unschwer zu erkennen. Immer wieder sorgten Szenen für herzhaftes Lachen unter den Zuschauern. Zum Titel des Stücks kamen die Akteure übrigens während der Proben: „Es ist eine Parodie zum Traumschiff – da stellt sich schnell heraus, dass es sich viel eher um einen Albtraum handelt.“

Während die letzte Aufführung nur an einem Abend lief, konnte man diesmal einen weiteren Auftritt im eng gestrickten Haus-der-Stadt-Kalender finden.

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