Musikantenstadl mit kölschen Melodien

Von: dama
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Volksmusik in der Arena: Andy
Volksmusik in der Arena: Andy Borg und Gaby Albrecht erfreuten mit „Wenn die Rosen erblühen in Malaga” so manches Herz im Musikantenstadl. Foto: Martinak

Düren. Das Publikum in Düren durfte sich zu Recht geehrt fühlen. Schließlich wurden die Arenabesucher vom „Stadlmoderator” Andy Borg eingeladen, mit auf Tournee zu gehen. „Ich ernenne euch zum Publikum des Monats”, sagte Borg.

Schon lange habe er sich auf diesen Abend gefreut - nicht zuletzt, weil er 28 Jahre in Bergheim gewohnt habe - und prompt nahm der Volksmusikstar eine Auszeit des bayrischen Dialektes. Auf gekonntem Dürener Platt begrüßte er seine ehemalige Heimatregion: „Et es wie ze Huss.”

Mit im Gepäck hatte er doch tatsächlich ein „Karnevalsnotpaket” mit „Öllisch, ne halve Hahn und einen Flaschenöffner”. Und wo er schon mal dabei war, ließ sich der Moderator des Abends auch nicht lumpen, gleich ein paar kölsche Klassiker anzustimmen. 2000 Arenabesucher trällerten zu Beginn des Musikantenstadls also erst mal „Mer losse dr Dom en Kölle”.

Eingestimmt auf die wahre Bestimmung des Abends wurden sie dann von den Volksmusikanten aus Vossenack, die quer durch die Arena einmarschierten. Und schon zeigten sich alle Stars des Abends auf der Bühne.

Marc Pircher, Gaby Albrecht, die „Ursprung Buam” und das oberösterreichische Schwesternduo Sigrid und Marina gaben eine geforderte Zugabe nach der anderen. Egal ob „Eviva Espania” oder „Ein schöner Tag”: Die Arenabesucher bewiesen Textsicherheit. Für hervorragende musikalische Begleitung war wie immer das Stadlorchester von und mit Wolfgang Lindner zuständig. Und natürlich wurde auch wieder getanzt. Denn Andy Borg hatte das Deutsche Fernsehballett dabei.

Über drei Stunden hielten die Volksmusikstars das Publikum auf den Beinen und erfreuten mit Autogrammen, die in der Pause verteilt wurden, so manches Stadlherz. Und auch die Zuschauer Hilde und Alfons waren ergriffen. Hatte Borg doch erfahren, dass die beiden das Fest der eisernen Hochzeit feierten und spontan mit allen Stars des Abends den „Zillertaler Hochzeitsmarsch” angestimmt.

Verabschiedet wurden die Besucher des Musikantenstadl übrigens wieder auf die typisch rheinische Art, nämlich mit: „Dreimol Düre Alaaf”.
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