Nörvenich - Musikalische Reise von Norwegen bis Ungarn

Musikalische Reise von Norwegen bis Ungarn

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Viel Beifall – und am Schluss Rosen – gab es für die Musiker der Jungen Philharmonie Köln beim Konzert auf Schloss Nörvenich.

Nörvenich. Die Junge Philharmonie Köln war einmal mehr auf Schloss Nörvenich zu Gast. Das aktuelle Programm „Lichter des Nordens – Sterne des Südens“ enthielt aus den vier Jahreszeiten von Vivaldi „Der Sommer“ mit der Konzertmeisterin Natalia Sergeeva, die die Solo-Violine mit großer Empathie meisterlich spielte.

Die Geigerin moderierte das weitere Programm als Musikreise von Norwegen mit der Morgenstimmung und Anitras Tanz aus „Peer Gynt“ von Edward Grieg, über Russland mit Tschaikowskys russischem Tanz aus dem Ballett „Schwanensee“ und zwei beschwingten, heiteren Walzern von Anton Dvorak bis zur ungarischen Rhapsodie von Franz Liszt. Der Rumäne Ion Malcoci spielte die Panflöte als Solist mit einer vollendeten Perfektion und Begeisterung.

Das große Publikum – der Rittersaal von Schloss Nörvenich war voll besetzt – verabschiedete die Künstler mit stehenden Ovationen in die Pause.

Erstaunliches Klangvolumen

Der zweite Teil begann mit der Ouvertüre zur „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart, mit einem Klangvolumen, das für ein Kammerorchester erstaunlich war. Die wunderschöne Meditation aus der Oper „Thais“ von Jules Massenet glänzte vor allem mit den Solopassagen von Alexandre Dimcevski (Violine). Auch der Solist Werner von Schnitzler brillierte mit Introduction und Rondo Capriccioso von Camille Saint-Saens. Als Highlight erklang „Il Carnevale de Venezia“ von Paganini mit dem unvergleichlichen Panflötensolisten, der die Variationen über „O mamma, mamma cara“ leicht, mit großer Heiterkeit und einfühlsam darbot.

In der Begrüßung hatte der Vorsitzende der Nörvenicher Schlosskonzerte, Klaus Mühlbauer, gesagt, dass Musik die Seele zum Lächeln bringen könne. Für das nächste Jahr hat die Junge Philharmonie bereits Sonntag, 27. September, zu einem Matinéekonzert auf Schloss Nörvenich vorgemerkt – zum 20-jährigen Jubiläum des Schlosskonzertvereins.

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