Düren - Musik nonstop: 17 Gruppen und Solisten an drei Tagen

Musik nonstop: 17 Gruppen und Solisten an drei Tagen

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Die Vorfreude wächst: Organisatoren, Sponsoren und Stargast King Size Dick (4.v.l.) fiebern dem 17. Dürener Mundartfestival am ersten Septemberwochenende entgegen. Foto: Abels

Düren. Dürener Stadtpark statt Kölner Roncalliplatz, AG Schnüss statt Bläck Fööss: Eine größere Wertschätzung hätte King Size Dick den Organisatoren im Vorfeld des 17. Dürener Mundartfestivals kaum entgegenbringen können.

Während sich die Kölner Kultmusiker erst spät entschieden, wann und vor allem mit wem sie ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum feiern wollen, hatte die AG Schnüss schon früh um den Kölner Barden gebuhlt, der lange Jahre auch die Bläck Fööss begleitet hat - als Fahrer und Sänger. Und die einmal der AG Schnüss gegebene Zusage, am 4. September in Düren aufzutreten, wollte der „kölsche Troubadur” auch nicht mehr revidieren, als ihn die Fööss dann doch noch einluden.

Und so freut sich Heinz Ganss, wie der „Dick” mit bürgerlichem Namen heißt, auf ein Wiedersehen mit der Bühne vor dem Platanendach, auf der er schon 2002 stand. Im Gepäck: kölsche Evergreens von Ostermann und Berbuir, aber auch seine Ohrwürmer „Linde Lou” und „Kölle am Rhing”.

Der Auftritt von King Size Dick am Samstagabend um 19 Uhr ist aber nur einer von 17 während des dreitägigen Festivals vom 3. bis 5. September, das Dank der Unterstützung von Sponsoren wie immer ohne Eintritt über die Bühne gehen kann. Die AG Schnüss und mit ihr das Dürener Mundartfestival sind mittlerweile so angesehen, dass immer mehr auswärtige Bands das Forum nutzen wollen, um sich dem Dürener Publikum und auch vielleicht dem einen oder anderen Veranstalter zu präsentieren.

Weil die Resonanz so groß ist, „und wir keiner Gruppe mit Blick auf die Vielseitigkeit absagen wollten”, wie AG-Schnüss-Organisationsleiter Gerhard Suhr betont, ist das Festival noch einmal erweitert worden. Genauer gesagt fällt der Startschuss am Samstag diesmal bereits um 16 Uhr.

Los geht´s aber am Freitagabend mundartfern: Ein Widerspruch? „Keineswegs”, verweist der AG-Schnüss-Vorsitzende Addy Clemens auf die Vereinssatzung, in der ausdrücklich auch die Förderung anderer Musikrichtungen verankert ist. Und so dürfen sich die Besucher im Willy-Brandt-Park am 3. September, von 18 bis 22 Uhr auf die Westernhagen-Coverband „Ganz & Gar” und die Who-Coverband „Who are you” freuen.

Mit den „Pantoffelhelden” aus Stolberg startet dann am Samstag der SWD-Mundartabend, bei dem sich bis 22 Uhr neben King Size Dick „De Nüggele” (Köln) und die hessische Formation „OBA-Kölsche Tön” das Mikrofon in die Hand geben. Dazu kommen mit den Schweess-Fööss und Echte Fründe zwei Mitbegründer des Festivals, die noch in keinem der 17 Jahre gefehlt haben.

Und schließlich steigt am Sonntag, 5. September, wieder der beliebte „Famillijedaach”. Von 11.30 bis 20 Uhr gibt es Livemusik nonstop mit sieben Gruppen, Solist Michael Herzog und den Nothberger Fanfarentrompetern. Als besondere Attraktion wartet auf die Kinder die „Freie Ritterschaft der Alemannen”, die an allen drei Tagen an der Rur ihr Lager aufschlägt und dem Nachwuchs am Sonntag Einblicke ins Mittelalter gewährt, unter anderem mit einer mobilen Schmiede, an der sich Jungs und Mädchen ein Hufeisen fertigen können.
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