Düren - Musical: Unglaubliche Qualität der Chorsänger

Musical: Unglaubliche Qualität der Chorsänger

Von: Kim Statzner
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Das Musical vom verlorenen Sohn brachten Jugendliche auf die Bühne der Christuskirche in der evangelischen Gemeinde zu Düren. Foto: Kim Statzner

Düren. Aus dem Alltag ausbrechen und in die Welt hinaus reisen. Wer wünscht sich das nicht manchmal? Frei nach dem „Gleichnis vom verlorenen Sohn“ brachten 30 Jugendliche, eine Instrumental-Gruppe, die Mädchen-Tanzgruppe „Success“ und die Breakdancer „Cricketz Crew“ aus Düren-Ost die Erzählung aus der Bibel am Sonntagnachmittag als Musical auf die Bühne in der Christuskirche.

Jonas ist unzufrieden in seinem Elternhaus. Er möchte in die Welt hinaus und bittet seinen Vater, ihm sein Erbe schon vorzeitig auszuzahlen. Sein älterer Bruder Elias, der seinen Vater bei der Arbeit auf dem Hof unterstützt, ist geschockt. Kaum aus dem Haus, beginnt Jonas das Geld seines Vaters mit vollen Händen auszugeben.

Als es schließlich aufgebraucht ist, wird er von seinen Freunden im Stich gelassen und muss als Bettler zurück nach Hause kehren. Nichtsdestotrotz empfängt ihn sein Vater mit offenen Armen, so erfreut, dass sein Sohn wieder zu Hause ist. Passend zur Handlung begann das Stück mit dem Lied „Father and Son“.

Unter der Regie von Ulrike Iseke, der musikalischen Leitung von Stefan Iseke und der Gesamtleitung von Pfarrerin Vera Schellberg wurde das Musical in nur fünf Tagen während der Chorfreizeit der evangelischen Gemeinde entwickelt und geprobt. „Also wundern sie sich nicht, wenn manchmal noch ein Textblatt zur Hilfe genommen wird“, sagt Stefan Iseke vor Beginn der Aufführung. „Es ist schon unglaublich, wie viele unserer Schauspieler und Sänger keines mehr brauchen.“

Unglaublich war auch die musikalische Qualität, die die Chorsänger und vor allem die Solisten an den Tag legten. Während die Handlung um die beiden Brüder und ihren Vater relativ nah am biblischen Vorbild war, wurden auch moderne Elemente eingebaut. So gab es zwischen wichtigen Szenen immer wieder Zeit, das Gesehene in den aktuellen Kontext zu rücken.

Dies geschah durch Texte, die die Jugendlichen vorbereitet hatten. Wie üblich wurde für das Stück kein fester Eintritt verlangt. Die Besucher konnten am Ausgang ganz nach ihren Möglichkeiten spenden.

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