Musical: Emelie und der uralte Traum vom Fliegen

Von: Sabine Gier
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Begeisterten ihr Publikum bei der Aufführung des Musicals „Emelie voll abgehoben“ in der Christuskirche. Foto: Sabine Gier

Düren. „Mannomann, ich bin erstmal urlaubsreif“, so begrüßte Stefan Iseke zum Einstieg der Aufführung des Musicals „Emelie voll abgehoben“ das Publikum in der gut besuchten Dürener Christuskirche der Evangelischen Gemeinde. 40 Kinder und Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren hatten fünf Tage auf einer Singfreizeit in den Herbstferien mit einem Betreuerteam unter der Leitung von Ulrike und Stefan Iseke im niederrheinischen Nettetal geprobt.

Das Musical für Kinder- und Jugendchor und Band wurde von Andreas Schmittberger geschrieben und handelt von der Königstochter Emelie, die mit ihrem Volk seit 300 Jahren auf der winzigen Insel namens Makana Mana Malé lebt.

Das Stück handelt von dem uralten Traum über das Fliegen. Wie gerne würde das Volk endlich ihre Insel verlassen und eine neue Welt erkunden. Doch der weite und gefährliche Ozean lässt keine Möglichkeit zur Flucht zu. Emelie widersetzt sich dem Willen ihres Vaters, einen Flugversuch zu starten, der jedoch scheitert.

Wenig später findet sie eine verletzte Möwe am Strand. Als sie ihr hilft, kommt sie auf eine geniale Idee. Nachdem sie aus alten Wrackteilen eine neue Flugmaschine baut, schafft sie es zu fliegen. Sie hofft so, ihrem Volk in eine neue Zukunft zu verhelfen.

Stefan und Ulrike Iseke veranstalten jedes Jahr Singfreizeiten für Kinder und Jugendliche und betreiben laufend Chorarbeit. „Unser größtes Anliegen ist es, mit den Kindern Freizeit zu erleben und gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten. Es freut uns, wenn verschiedene Altersklassen zusammenwachsen, um gemeinsam Musik zu machen“, sagte Stefan Iseke.

Ulrike Iseke fügte hinzu: „Wir genießen die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen und sind immer bemüht, ein Gemeinschaftserlebnis herzustellen“. Und wie kamen sie ausgerechnet auf dieses Musical? „Wir haben vor zwei Jahren schon mal ein Musical von Andreas Schmittberger namens „Löwenherz“ aufgeführt. Das hat uns allen so gut gefallen, dass ich auf der Suche nach einem weiteren Musical auf „Emelie voll abgehoben“ stieß“, so Stefan Iseke. „Es ist eine Geschichte vom Erwachsen-Werden und Loslassen“, sagte Ulrike Iseke.

Begleitet wurde das Stück mit 15 Chor- und Sololiedern, einigen Instrumentalstücken, pantomimischen Darstellungen und humorvollenDialogen.

Obwohl sie nur so wenig Zeit zur Verfügung hatten, das Stück einzustudieren, Kostüme zu nähen und Requisiten zu bauen, gelang ihnen ein gelungenes Musical. Und das kam beim Publikum sehr gut an. Man darf auf weitere Aufführungen gespannt sein...

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