Museumsräume werden zur zweiten Heimat

Von: gkli
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Die Künstler Volker Saul (hinten, 2. v. li.) und Bastian Hoffmann ((hinten, 2. v. re.) arbeiten mit 13 Kindern aus den Kreisen Düren und Euskirchen im Museum. Foto: gkli

Düren. „Gerade die jungen Teilnehmer, von denen man es nicht unbedingt erwartet, haben manchmal einen unglaublichen Output und sehr viel Fantasie“, beobachtet Jeannine Bruno, Leiterin der Abteilung für Kunstvermittlung im Leopold-Hoesch-Museum in Düren.

In diesen Tagen findet im Museum der mehrtägige Workshop „Zwischen Form & Film“, ein Angebot aus der Reihe „Kulturrucksack NRW“, statt. Bei dieser Reihe handelt es sich um ein vom Ministerium für Familie-, Kultur- und Sport gefördertes Projekt, das an vielen Punkten im Land, auch im Kreis Düren, mit unterschiedlichsten Themen durchgeführt wird.

Das Leopold-Hoesch-Museum erlebt in diesem Zusammenhang eine Premiere: Zum ersten Mal arbeitet ein Künstler, dessen Bilder aktuell im renommierten Haus ausgestellt werden, mit Kulturrucksack-Kindern zusammen. Der Kunstschaffende Volker Saul, unterstützt vom Bildhauer und Filmemacher Bastian Hoffmann, arbeiten mit 13 Kindern, die zwischen zehn und 14 Jahre alt sind und aus ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten kommen.

Auf dem Programm zwischen Dienstag und Freitag stehen Scherenschnitte, der Dreh von Videos und die Erarbeitung von Installationen. Wenn es ganz heiß wird im Museum dann wird allerdings auch mal der nächste Eisladen angesteuert. Volker Saul sagt zum Projekt: „Mit den Kindern zu arbeiten ist total spannend.“ Schön sei es zu beobachten, wie die kleineren Teilnehmer von den größeren mitgezogen würden. Saul: „Nicht nur die Kunst steht im Mittelpunkt, sondern auch die Gruppenerfahrung.“

Jeannine Bruno ergänzt: „Die Hemmschwelle, was ein Museum angeht, wird abgebaut. Die Kinder fühlen sich bei uns fast wie zu Hause.“ Werke, die die Teilnehmer schaffen, werden im Winter bei den Hoesch-Talents im Leopold-Hoesch-Museum öffentlich gezeigt.

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