Kufferath - Mundart-Band „Schweess Fööss“: Lebensfrohe Texte, aber auch kritische Worte

Mundart-Band „Schweess Fööss“: Lebensfrohe Texte, aber auch kritische Worte

Letzte Aktualisierung:
5908014.jpg
Die „Schweess Fööss“ begeisterten bei bestem Sommerwetter in Kufferath ihre vielen Fans mit einem vielseitigen und eindrucksvollen Konzert.

Kufferath. Man nehme ein idyllisches Fleckchen inmitten der Natur, würze es mit hochsommerlichen Sonnenstrahlen und reichere es an mit einer der bekanntesten Musikgruppen des Kreises. Das Ergebnis: purer Genuss.

Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Illusion oder irgendeine Träumerei, sondern um das Konzert der Dürener Mundartgruppe Schweess Fööss. Zum 14. Mal spielten die sieben Herrschaften im Kufferather Friesenhof auf. Der Friesenhof ist jenes idyllisches Fleckchen mit seinem von Bäumen eingerahmten Biergarten, in dessen Zentrum zum einen die Band und zum anderen ein Dutzend aufgereihter Tischreihen stehen.

Und während die abendliche Sonne mit ihren letzten Strahlen durch die grünen Blätter schimmerte, strömten mehr und mehr Leute zu den Tischen; die Dürener Fööss spielten vor vollem Garten. Zunächst schlugen sie besinnliche Klänge an, sangen ein Lied über ihre Heimat, über Düren begleitet von der Akkustikgitarre. Dann gingen sie zu ihrem Lied im Stile Mungo Jerrys über, das vom Friesenhof handelt.

Doch neben lebensfrohen Texten schnitten die Musiker auch unangenehmere Themen an und kritisierten. Mehr Verantwortung übernehmen und aufeinander achtgeben, lautete eine ihrer Botschaften, die sie mit leicht verdaulichen Melodieführungen und wohlklingenden Harmonien garnierten.

Überhaupt wirkte ihre Musik leicht fassbar; immer wieder sah man Münder sich synchron zum Wortlaut formen. Da wurde in einem Moment über die ehemalige Zuckerfabrik Dürens und ihren Geruch musiziert, dann besangen die Herren fortgeschrittenen Alters ihre Jugendtage, die erste Liebe. Allerdings fächerten die Schweess Fööss nicht nur thematisch eine Vielfalt auf, sondern waren auch musikalisch flexibel.

Da erklangen zuerst Phrasen der Rockmusik oder des Swings und im nächsten Moment fand sich der Hörer in der Welt des Countrys wieder. Beachtenswert war dabei das musikalische Geschick aller Interpreten. Sie boten ein solides Spiel, das auf Sicherheit gründend zum Selbstläufer zu wandeln schien und somit ein entspanntes Hören ermöglichte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert