Mundart-Band: Die „Schweess Fööss“ können auch rockig

Von: kte
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Konzert Sänger
Das „Schweess Fööss“-Gründungsmitglied Addy Clemens (Mitte) hatte beim Konzert der Gruppe nicht nur Mundart-Songs, sondern auch Verzällcher in petto. Foto: Kevin Teichmann

Stockheim. Das vergangene Wochenende war für die Mundart-Band „Schweess Fööss“ eines, das vollkommen im Sinne des guten Zwecks stand. An gleich drei Abenden spielten sie nämlich gemeinsam mit dem Duo „Pitter und Illy“ unter dem Motto „Janz höösch“ einmal mehr in der Alten Kirche in Stockheim Mundart-Songs, die zur vorweihnachtlichen Zeit passten.

Gründungsmitglied Addy Clemens moderierte die Abende und hatte auch das eine oder andere Verzällcher parat, das für den einen oder anderen Lacher im Publikum sorgte: „Weihnachten ist gefühlt gerade erst vorbei, da steht das Fest schon wieder vor der Tür. Die Einstimmung darf da natürlich nicht fehlen. Mit reichlich Vorlauf. Draußen sind es noch 30 Grad, in den Läden dudelt aber schon wieder die Weihnachtsmusik“, erklärte Clemens dem Publikum.

Rund 100 Zuhörer lauschten Addy Clemens & Co., und da kein Eintritt verlangt wurde, sondern nur um Spenden gebeten wurde, unterstützten sie damit drei Einrichtungen, die den „Fööss“ besonders am Herzen liegen. Clemens erklärte: „Der Reinerlös wird gespendet. Der Erlös vom Freitagabend kam der Weihnachtsfeier im Dürener Papst-Johannes-Haus für Menschen, die ansonsten alleine zu Hause wären, zugute.“ Der Erlös des Konzerts am Samstagabend ging an den Verein Frauen helfen Frauen Düren, „der seit vielen Jahren hervorragende Arbeit leistet“, sagte Clemens.

Den Erlös des Konzertes am Sonntagabend konnte die Band schließlich dem Verein basta! Düren spenden. Dieser setzt sich gegen den sexuellen Missbrauch von Jungen und Mädchen ein, klärte Addy Clemens das Publikum auf.

Obwohl die Abende unter dem Titel „Janz höösch“, also „ganz ruhig“, standen – ruhig ging es definitiv nicht in jedem Song der Formation zu.

„Es ist ein adventliches, aber nicht unbedingt ein weihnachtliches Konzert“, verriet Clemens. Gespielt wurden „traurige, aber auch fröhliche bis rockige Lieder“. Die Atmosphäre sei bei den Konzerten ganz besonders gewesen, sagte Clemens: „Es ist sehr intim, fast familiär und natürlich völlig anders als auf einer großen Bühne. Der Kerzenschein sorgt für eine tolle Beleuchtung. Es ist richtig gemütlich. Und so eine altehrwürdige Kirche, die passt zur Weihnachtszeit.“

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