Muna Götze und Caroline Lauscher: Faszination in Bild und Klang

Von: avl
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Caroline Lauscher, Muna Götze
Caroline Lauscher, Muna Götze und Lydia Heinze (v. l.) gelang es, die vielen Vernissagegäste mit ihren Künsten zu begeistern. Foto: van Londen

Nideggen. Im Nideggener Atelierhaus Götze blieb kein Stück Wand ungenutzt, als die beiden Malerinnen Muna Götze und Caroline Lauscher auf der Vernissage Ihrer Werkschau die vielen kunstinteressierten Gäste begrüßten. Auf zwei Etagen zeigen sie Erbauliches, Farbenfrohes, Rätselhaftes, Kunstvolles.

„Die Bilder mit all ihren Farben, Formen - und bei mir auch Blumen - sind Symbole, die als Energien in der einen oder anderen Form auf uns wirken. Ob wir uns dessen bewusst sind, oder nicht”, so Caroline Lauscher bei der Eröffnung. „So hat jede Form und jede Farbe auch von ihrem Symbol her schon einen Ausdruck, der etwas in uns in Schwingungen bringt.”

Für Caroline Lauscher hat jede Blume ein ganz eigenes Schwingungsmuster. Für sie ist die Ausarbeitung des Geistigen, das in jeder Pflanze steckt, die eigentliche Herausforderung. Ihre meist großformatigen Ölgemälde, bei denen sie auch gerne reliefartig arbeitet, sollen keine bloße Abbildungen der Pflanzen und Blüten sein, sondern immer auch ihre geistigen Muster versinnbildlichen.

„Nur so, können meine Bilder auch beim Betrachter etwas eigenständiges auslösen”, so die in Vettweiß lebende Malerin weiter. Auch Muna Götze arbeitet stark symbolisch. Obschon in erster Linie als abstrahierende Malerin bekannt, zeigt sie in der aktuellen Werkschau Tendenzen, auch Gegenständliches mit in ihren Bildern einzubeziehen.

Bei den vielen kleinen- und großformatigen Acrylarbeiten, stößt der Betrachter immer wieder auf architektonische Bögen. „Meine Bilder, sind oft auch Protokolle von dem, was ich erlebe. So herrschen neben einer gehörigen Portion Mystik immer auch Bewegung und Lebensfreude in meinen Arbeiten.”

Muna Götze greift dabei auch das persönliche Zeitgeschehen in Form von Symbolen, Farben und Formen auf. Ihr Arbeiten strahlen noch mehr Kraft und Stärke aus, als bisher. Ihre Aufenthalte in Kunstakademien und Workshops sind in ihren Bildern unverkennbar.

Ihr Terminkalender ist voll. So steht unmittelbar ihre Teilnahme am Street Gallery in Köln auf dem Programm. Anfang des kommenden Jahres, führen sie ihre künstlerischen Wege nach Riad (Saudi Arabien) und - back to the roots - nach Heimbach, ins Haus des Gastes. Das Atelierhaus Götze ist seit einigen Jahren ein Garant für hochwertige Kunst in Nideggen.

So setzte Muna Götze auch bei ihrer aktuellen Vernissage in Sachen musikalische Begleitung Maßstäbe. Mit der Harfenistin Lydia Heinze bewies sie erneut ein sicheres Händchen. Die Kölner Musikerin überzeugte und verblüffte auf ihrer irischen Harfe so sehr, dass ihr Vortrag beinahe zu einem eigenständigen Konzert mutierte, denn von den irischen und russischen Kompositionen, schien das Publikum einfach nicht genug zu bekommen.

Ein Gästebucheintrag bringt die aktuelle Ausstellung auf den Punkt: „Hier haben sich zwei starke Künstlerpersönlichkeiten gefunden, die hervorragend miteinander harmonieren. Beide Künstlerinnen verbindet, dass sie auch im normalen Leben stets ihre eigenen Wege gehen und Ihre Weltanschauung, die stark von der Mystik beeinflusst ist.

Die Ausstellung im Atelierhaus Götze, ist noch bis Sonntag, 28. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten sind täglich von 14 bis 18 Uhr. Weitere Informationen unter Tel. 02427 - 901211 und im Web.
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