Niederzier - Müllgebühren steigen moderater

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Müllgebühren steigen moderater

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Nach dem Vorbild Huchem-Stammeln (Bild) fordert die Niederzierer CDU nun Urnenwände in allen Ortschaften der Gemeinde, kritisiert aber die Gebühr für Urnenwahlgräber von 1900 Euro für 25 Jahre. Foto: Abels

Niederzier. Weil der Zweckverband Entsorgungsregion West die geplanten Investitionen in die Rauchgasoptimierung der Müllverbrennungsanlage Weisweiler nun doch vertagt hat, steigen die Müllgebühren in der Gemeinde Niederzier nicht wie befürchtet um durchschnittlich 13 bis 15, sondern „nur” um 7,8 Prozent.

Die von der SPD-Mehrheit beschlossene Erhöhung, die auf logistischen Mehrkosten der mit der Müllabfuhr betrauten Regioentsorgung und die stark gesunkenen Altpapierpreise zurückzuführen ist, stieß bei der CDU-Opposition dennoch auf strikte Ablehnung. Die Kalkulation der Regioentsorgung sei nicht transparent genug, das im Vorjahr bei der Auftragsvergabe gemachte Versprechen des kommunalen Verbandes, für stabile Gebühren zu sorgen, bereits gebrochen, kritisierte CDU-Fraktionschef Gregor Maxrath.

Harsche Kritik übte die CDU auch an der Höhe der neuen Gebühr Urnennischen, die von der Ratsmehrheit auf 1900 Euro für 25 Jahre festgelegt wurde. Die Gebühr sei unverhältnismäßig hoch kritisierte Maxrath. Gleichzeitig beantragte die CDU, wie in Huchem-Stammeln nun in allen Orten der Gemeinde Urnenwände auf den Friedhöfen zu errichten, damit die Gemeinde der steigenden Nachfrage nach dieser Art der Bestattung nachkommen könne. Die SPD will erst einmal nur eine weitere Urnenwand anschaffen, für die Ortschaft Niederzier.

Beim Restmüll steigen die Gebühren von 144 und 252 Euro (120l-/240-l-Tonne) auf 154,80 und 270,60 Euro. Beim Biomüll werden künftig 84 und 142,20 Euro fällig. Die Abwassergebühr bleibt mit 3,65 Euro/Kubikmeter Schmutzwasser und 0,38 Euro/m2 versiegelter Fläche ebenso konstant wie die für Straßenreinigung und Winterdienst
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