Müllgebühren-Erhöhung noch einmal vertagt

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Niederzier. Die Entscheidung über die künftigen Müllgebühren hat der Hauptausschuss der Gemeinde Niederzier bis zur Ratssitzung am 10. Dezember zwar zurückgestellt, an der drohenden Erhöhung zwischen 14,3 und 16,6 Prozent für die 240- und 120-Liter-Tonne aber wird sich kaum etwas ändern.

Ulrich Reuter, Vorstand der Regioentsorgung, verteidigte am Donnerstag die preistreibenden Investitionen in die Rauchgasoptimierung der MVA Weisweiler und verwies zum Leidwesen der CDU-Opposition, die sich beim Wechsel vom privaten zum kommunalen Abfallentsorger „über den Tisch gezogen” fühlte, auf Mehrkosten für neue Fahrzeuge und Betriebsfläche. Auch die Bimüllabfuhr soll teurere werden, die der 120-Tonne soll von 78 auf 84 Euro steigen, die des doppelt so großen Gefäßes von 132 auf 150 Euro.

Einziger Lichtblick bei den Gebührenkalkulationen. Bei Abwasserbeseitigung, Straßenreinigung und Winterdienst soll alles beim alten bleiben. Die Gemeinde kann die bestehenden gebühren durch Entnahme aus den Rücklagen halten. Das heißt, die Schmutzwassergebühr bleibt bei 3,65 Euro je Kubikmeter, die Regenwassergebühr bei 0,38 Euro je Quadratmeter versiegelter Fläche. Bei der Straßenreinigung werden weiter 27 Cent je laufenden Meter fällig, für den Winterdienst 51 Cent je Meter und Jahr.

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