MSC Kleinhau: Spannende Hitze-Rennen am Raffelsberg

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
14683515.jpg
Teilweise sehr spektakuläre Bilder: Der MSC Kleinhau hatte zu seinem Rennwochenende eingeladen. Beim Flutlichtrennen am Freitag und bei den Läufen am Wochenende kamen Moto-Cross-Freunde vollends auf ihre Kosten. Foto: Sandra Kinkel

Kleinhau. „Die Atmosphäre ist einzigartig. Das gibt es bei keiner anderen Sportart und beim Moto-Cross nur in Kleinhau. Ich bin jedes Jahr wieder beeindruckt.“ Joop de Vries ist 56 Jahre alt, absoluter Moto-Cross-Fan und verpasst eigentlich kein Flutlichtrennen des Motor-Sport-Clubs Kleinhau (MSC).

Am Wochenende war es wieder soweit, Flutlicht-Zeit am Raffelsberg, der MSC hatte zu einem anspruchsvollen Rennwochenende geladen. „Wir haben vor 28 Jahren mit dem Flutlichtrennen angefangen“, sagt MSC-Vorsitzender Adrian Braun. „Und das Rennen hat nichts an Attraktivität verloren. Allein am Freitagabend waren um die 10 000 Besucher an der Rennstrecke.“

Aber nicht nur für die Zuschauer, auch für die Fahrer ist das Flutlichtrennen mehr als attraktiv. Mehr als 450 Moto-Cross-Fahrer aus ganz Europa und Australien gingen in Kleinhau an den Start, gefahren wurde in historischen Moto-Cross-Maschinen. Braun: „Alle Motorräder waren mindestens 25 Jahre alt, die älteste Maschine stammte aus dem Jahr 1957.“

Für die Fahrer ist nicht nur die Flutlichtatmosphäre interessant, die Strecke am Raffelsberg ist technisch sehr anspruchsvoll: Der 1,5 Kilometer lange Parcours ist möglichst naturnah angelegt, liegt mitten im Steilhang, der ein hohes Maß an Konzentration und Geschick fordert. Adrian Braun: „Wer die Strecke, die 55 Meter Höhenunterschied aufweist, unterschätzt, kann schnell aus der Spur geraten. Wir haben eine der schwierigsten Moto-Cross-Strecken überhaupt.“ Auch das heiße Wetter hat Fahrer und Organisatoren vor große Herausforderungen gestellt. Adrian Braun: „Die Hitze kostet die Fahrer sehr viel Kraft. Für uns bedeutet sie, dass wir die Strecke regelmäßig bewässern müssen, allein schon um die Sicherheit der Fahrer zu gewährleisten.“

Zusätzlich zum Flutlichtrennen standen am Wochenende die Läufe des Deutschen Amateur Moto-Cross Verbandes (DAMCV) um die Meisterschaft in allen Klassen mit rund 300 Teilnehmern auf dem Programm. Zeit zum Ausruhen gibt es für die Organisatoren des Sport-Spektakels übrigens nicht. „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen“, sagt Adrian Braun augenzwinkernd. Beim Rennen am 23. und 24. September richtet der Verein die Endläufe um die Deutsche Amateurmeisterschaft und die MX2-Europameisterschaft aus.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert