Motocross-Ausflug: Dürener Volleyballer auf Abwegen

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Powervolleys
Die Dürener Powervolleys bei ihrem schlammigen, aber spaßigen Motocross-Ausflug.

Düren. Michael Mücke ist dafür bekannt, in der Vorbereitung ungewöhnliche Wege zu gehen. Das hat der Trainer des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren jetzt wieder bewiesen. Denn davon, dass sie eine Trainingseinheit als Beifahrer auf einem Motocross-Gespann verbringen würden, hatten die Volleyballer keine Ahnung.

Bis sie auf der Motocross-Strecke des MSC Kleinhau aus dem Mannschaftsbus stiegen. „Machen wir das jetzt wirklich“, fragte der Kanadier Steven Hunt, während er mit dem Kopf schüttelte und gleichzeitig lächelte, als er sah, was auf ihn und seine Mitspieler wartete.

Drei Seitenwagen-Gespanne mit drei erfahrenen Motocross-Fahrern des MSC Kleinhau standen bereit für die Spieler. Andi Heucken, Gerd Blatter und Heinz Quoos warteten auf die vermutlich größten Co-Piloten, die sie je gehabt haben. Die ungewöhnliche Trainingseinheit, zu der sich Volleyballer und Motocrosser wenige Tage vor dem großen Herbstrenn-Wochenende in Kleinhau zusammen fanden, wurde eine des Regens halber nasse, dreckige, aber vor allem spaßige Angelegenheit.

„Das haben die Jungs schon ganz gut gemacht“, sagte Andi Heucken nach der für alle Beteiligten ungewöhnlichen Trainingseinheit. „Die Strecke hier in Kleinhau ist anstrengend. Und dann hat es auch noch ordentlich geregnet. Das sind keine einfachen Bedingungen.“ Teil der Lektion, die sich Powervolleys-Trainer Michael Mücke von den Ausflug zu den Motocrossern erhofft hatte, war das Überwinden von Angst. Die Spieler hatte gehörigen Respekt, vor allem, als sie aus der Ferne zusahen, wie Matthias Pompe als erster Beifahrer den ersten steilen Abhang herunter fuhr.

Der Gedanke „Ach du Sch...“ war in diesem Moment in den Gesichtern abzulesen. Letztlich aber wollte jeder Volleyballer mehr als nur eine Runde drehen. Die drei Motocross-Gespanne waren im Dauereinsatz. Für Blatter, Heucken und Quoos kein Problem, für die Volleyballer allerdings „saumäßig anstrengend. Das geht enorm auf die Oberschenkel, auf die Unterarme, auf die Finger“, sagte Georg Klein. „Du hast quasi Ganzkörperanspannung.

Du hast auch so viel Adrenalin, weil du nicht runter fallen willst. Aber es macht tierisch viel Spaß.“ Mehr Informationen zum MSC Kleinhau und zum großen Renn-Wochenende gibt es hier: www.msc-kleinhau.de. Dürens Volleyballer wissen: Ein Besuch auf der Motocross-Strecke lohnt sich.

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