Morschenicher wollen östlich von Merzenich ein neues Leben beginnen

Von: mh
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Mit dem ersten Spatenstich geht die Realisierung von Morschenich-Neu in die nächste Phase. Foto: Marie Hanrath

Morschenich. Bald ist es soweit. Die Morschenicher blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihrer Umsiedlung nach Morschenich-Neu entgegen. Am 7. September hat nun die Erschießung des neuen Dorfes östlich von Merzenich begonnen.

Ein Zeichen

Ein Zeichen dafür setzten der Bürgermeister der Gemeinde Merzenich Peter Harzheim, Bauabteilungsleiter Thomas Lüssem, Bürgerbeiratsvorsitzender Bruno Rüth, der Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Franz-Josef Lesch-Mense, sowie RWE Power-Personalvorstand Erwin Winkel mit dem ersten Spatenstich. Mit den zahlreich erschienen Vertretern der Gemeinde Merzenich, Verantwortlichen des Projektes und Vertretern des Landes- und Kommunalpolitik fiebern alle gespannt den Veränderungen entgegen.

Rund 70 Prozent der Einwohner Morscheniches haben sich entschieden, gemeinsam nach Morschenich-Neu umzusiedeln. Der neue Ort umfasst etwa 120 private Grundstücke, für die nun die erforderliche Infrastruktur errichtet wird. Die für 2024 geplante bergbauliche Inanspruchnahme durch den Tagebau Hambach kann wie beabsichtigt stattfinden.

Mit der rund zwölfmonatigen Grunderschließung des Umsiedlungsstandorts ist der Abschluss einer viereinhalbjährigen Planungsphase erreicht. „Es ist bemerkenswert, mit welchem persönlichen Einsatz die Bürger von Morschenich und mit welchem enormen Engagement die Gemeinde Merzenich die Arbeiten für die bevorstehende Umsiedlung bewältigt haben. Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Bürger von Morschenich auch die Umsiedlung selbst meistern werden und in Morschenich-Neu ein attraktiver Ort entsteht. Das Land wird auch weiterhin ein Auge auf die Umsiedlung haben und für alle Beteiligten als Ansprechpartner zu Verfügung stehen“, versicherte Lesch-Mense.

Erste baureife Grundstücke sollen zeitnah zum Umsiedlungsbeginn im Dezember zur Verfügung stehen, so dass die privaten Baumaßnahmen beginnen können. 60 Prozent der Teilnehmer der gemeinsamen Umsiedlung haben schon eine Zusage für ihr Wunschgrundstück erhalten.

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