Düren - Moritz Mainzer hat im Spurt die besten Reserven

Moritz Mainzer hat im Spurt die besten Reserven

Letzte Aktualisierung:
sport-mainzerfoto
Moritz Mainzer vom Drössiger PZ Racing Team aus dem Hürtgenwald sprintete in Köln zum Sieg.

Düren. Pfingsten waren die Amateurrennfahrer des Teams Düren und des Drössiger PZ Racing Teams aus dem Hürtgenwald im Einsatz. Am Pfingstmontag starteten sie bei den Cologne Classics in Köln-Longerich. Im Amateurrennen der ABC-Klasse waren 235 Starter auf dem sehr schnellen Rundkurs vertreten.

Sehr früh im Rennen setzte sich eine Spitzengruppe auf der 2,2 Kilometer langen und 33 Mal zu umfahrenden Runde ab. Mit von der Partie: Max Dresbach vom Team Düren und Moritz Mainzer (Drössiger PZ Racing Team Hürtgenwald).

Die Spitzengruppe um Dresbach und Mainzer lief zu keiner Zeit Gefahr, wieder gestellt zu werden, da ihre Mannschaften alle Anstregungen des Hauptfeldes konterten, die Fahrer einzuholen. Nur einmal sah es so aus, als könnte das Hauptfeld die Spitzengruppe erreichen, als der Vorsprung von 40 auf zehn Sekunden schmolz. Doch drängten die Verfolger nicht weiter, die vier Ausreißer bauten die Führung auf fast zwei Minuten aus. Im Finale war es Dresbach selbst, der als erster attackierte und sein Glück in einer Soloflucht suchte. Allerdings wurde sein Angriff von Moritz Mainzer gekontert, der sich entscheidend absetzete und das Ziel als Solist erreichte, den neunten Gesamtsieg seines Teams herausfuhr.

Im Sprint der Spitzengruppe hatte Max Dresbach nicht mehr genügend Kraftreserven zur Verfügung. Er schrammte mit dem vierten Platz knapp am Podium vorbei. Im Spurt des Feldes konnte sich der Hürtgenwalder Jan van Puyvelde als Sechster behaupten und so den zehnten Gesamtrang holen. Seine Teamkameraden Steffen Veen und Florian Schweter belegten den zwölften beziehungsweise den 15. Platz.

Die Team-Düren-Fahrer Sven Rehbein, Jelitto und Timo Antweiler gingen im Profirennen der Cologne-Classics an den Start. Hier ging es darum, sich gegen einige Pro-Tour-Fahrer über 101 Kilometer zu messen. Das Rennen begann schnell und Timo Antweiler war schon früh in einer Spitzengruppe vertreten. Diese konnte sich zwar einige Runden vor dem Hauptfeld behaupten, kam aber nicht entscheidend weg. Schließlich schaffte es eine fünf Mann starke Spitzengruppe um den Pro Tour Fahrer Artur Gajek (Team Milram), sich vom Feld abzusetzen.

Diese Gruppe sollte auch bis zum Ende die Spitze bilden. Während Gajek die Gruppe in den letzten Runden sprengte und einen Solosieg herausfuhr, platzierte Rehbein Timo Antweiler in der Spitze. Dieser hatte in der letzten Runde Materialkontakt mit einem Luxemburger, was eine vordere Platzierung zu Nichte machte.

Für das Drössiger PZ Racing Team hatte das Wochenende am Freitagabend in Gütersloh begonnen. Hier konnte sich Leon Schachtner bei einer sehr schnellen Rundenjagd über die 60-Kilometer-Distanz lediglich den achten Platz sichern.

Einen Tag später in Steinhagen ging das Team völlig leer aus. An Pfingstsonntag dann startete das Team beim 60. Internationalen Großen Preis der Möbelstadt Rück in Oberhausen, ohne etwas mit dem Ausgang des Rennen zu tun zu haben.

Bei den Frauen war Anne Stein-Kirch für das Drössiger PZ Racing Team am Start. Wie bei den Männern setzte sich eine Fluchtgruppe vom Feld ab und machte die Siegerin unter sich aus, dieser Gruppe gehörte auch kurz Anne Stein-Kirch an. Sie sicherte sich am Ende den zehnten Platz.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert