„Mofa-Gang“: Gemeinde will auf die Beteiligten einwirken

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Niederzier. Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Raserei mit frisierten Mofas und verbale Attacken auf eingeschüchterte Bürger, die sich nicht mehr trauen, Beobachten anzuzeigen: Die Gemeinde Niederzier will dem Treiben der sogenannten „Mofa-Gang“ nicht mehr länger zusehen.

Mit Vertretern des Jugendamtes, der Jugendgerichtshilfe, der Schutz- und Kriminalpolizei, den Sozialpädagogen, den SV-Lehrern der Gesamtschule und des Ordnungsamtes hat Bürgermeister Hermann Heuser das weitere Vorgehen abgesprochen. „Hier wurden eindeutig Grenzen überschritten. Das werden wir nicht länger tolerieren.“

Trotzdem will er den Jugendlichen eine letzte Chance geben, von selbst zurück auf den rechten Weg zu finden. „Drei Ältere waren bei mir und haben versprochen, ihr Verhalten zu ändern“, berichtete Heuser. Verlassen aber will sich der Bürgermeister auf diese Worte nicht.

Daher soll jetzt noch einmal gezielt das Gespräch mit den Eltern der einschlägig bekannten Jugendlichen gesucht werden. Und auch strafrechtlich sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Auch kleinere Vergehen würden ab sofort streng geahndet. Heuser appelliert an die Bevölkerung, Zivilcourage zu zeigen und Beobachtungen zu melden.

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