Dueren - Modernes und Bekanntes beim Novemberkonzert „Memoria“

Modernes und Bekanntes beim Novemberkonzert „Memoria“

Von: mie
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Der Kammerchor Niederau unter der Leitung von Sabine Gerigk-Drees gedachte in der Grabeskirche bei seinem Konzert „Memoria“ auch der Verstorbenen. Foto: Alina Miebach

Dueren. Niederau. In der Grabes- und Auferstehungskirche hat der Niederauer Kammerchor unter der Leitung von Sabine Gerigk-Drees sein Novemberkonzert „Memoria“präsentiert. Die 27 Sängerinnen und Sänger stellten größtenteils geistliche A-Capella Literatur, meist auch auf deutsch, vor.

In seinem Programm sang der Chor nicht nur moderne Lieder, sondern griff auch – dem Titel des Gedenkkonzertes „Memoria“ gerecht werdend – altbekannte Werke bekannter Musiker auf. „Ich bin gespannt gewesen“, sagte Chorleiterin Sabine Gerigk-Drees, „auf den Klang des Chores, die Atmosphäre und das Publikum. Wir sind alle positiv überrascht von diesem Kirchenraum.“

Am Ende des Konzertes begaben sich die Anwesenden, begleitet von Pfarrer Ernst-Joachim Stinkes, rund um die Urnen, um ein gemeinsames Abschlusslied zu singen und so, wie es die Intention des Konzertes verraten lässt, nicht nur den Verstorbenen der Pfarre St. Lukas zu gedenken.

Was am Anfang, im Jahre 2012, als Projekt startete, festigte sich nach kürzester Zeit zu einem Kammerchor, der immer mehr Aufmerksamkeit der Gemeinden bekam. „Ich bin glücklich über diese Entwicklung und freue mich, weiterhin mit den Sängerinnen und Sängern mich dieser Herausforderung zu stellen“, sagte Gerigk-Drees. „Die Sängerinnen und Sänger des Chores sind bessere Laien, die in anderen Chören mitsingen. Sie nutzen den Kammerchor Niederau, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Dieser Chor singt nämlich meist sechs- bis achtstimmig“, erklärte Gerigk-Drees weiter.

Alle 14 Tage

Alle 14 Tage trifft sich der Chor, der größtenteils im gottesdienstlichen Rahmen singt und in den kommenden Jahren mehr eigenständige Konzerte geben möchte, zur Probe. Als jüngster Chor der Pfarre etablierte sich der Kammerchor aus Niederau recht schnell als fester musikalischer Bestandteil. „Es gibt einige Bürger, die stets begeistert zu unseren Konzerten oder den Gottesdienstes erscheinen, obwohl die klassische Musik auch einen ernsteren Charakter hat, aber auch, weil er wegen der geistlichen Elemente viele Menschen zum Nachdenken anregt“, so Gerigk-Drees.

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