Modenschau im Stadtcenter: 25 Models präsentieren neue Trends

Von: Daniela Martinak
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Schön anzusehen: Die 25 Model
Schön anzusehen: Die 25 Models präsentierten die neuste Frühjahrsmode. Foto: Martinak

Düren. Ein leichter Hauch von Pariser Flair, eine Brise Mailand und dazu noch die Atmosphäre der Papierstadt Düren - und das Wochenende war perfekt. Zumindest für die Frauen.

Während diese teilweise mit Zettel und Stift „bewaffnet” mitten im Stadtcenter rund um den aufgebauten Laufsteg standen, tippelten die Männer ungeduldig von einem Fuß auf den anderen.

Sichtliche Freude

„Unglaublich. Jetzt weiß ich ja schon, was in den nächsten Stunden auf mich zukommt”, grummelte Heinz Whorst aus Düren. Seine Frau Anneliese hatte jedoch sichtlich Spaß. Schließlich wurde ihr gerade vor Augen geführt, was „Frau” in Frühjahr und Sommer 2012 trägt. Letztendlich ging aber auch Heinz Whorst nicht leer aus.

Immerhin konnten sich auch die Herren der Schöpfung, dank der zahlreichen für Männer bestimmten Kollektionen, Eindruck über die neueste Mode verschaffen. Und plötzlich kritzelte auch der ein oder andere Mann etwas auf einen Zettel. Sechs Mal hatten die Stadtcentergäste Gelegenheit, sich am Wochenende die neueste Mode anzuschauen.

Präsentiert wurden übrigens nur Kleidungs- und Schmuckstücke, die es auch direkt vor Ort zu kaufen gibt. „Wir stellen nur Stücke aus den Geschäften hier im Stadtcenter vor”, erklärte der Agenturleiter von AME-Models, Andreas Mehlhorn. „Klasse, dass man sich mal so Eindruck über die Klamotten verschaffen kann, ohne alle Läden abzugrasen”, waren sich zwei Besucherinnen einig.

Doch nicht nur die 25 Models wurden bei der zwölften Schau im Stadtcenter gefeiert. Das Veranstaltungsteam hatte wieder dafür gesorgt, dass sich die Besucher rundum wohl fühlten und keine Langeweile zwischen den Shows aufkam. So hatten Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 19 Jahren in den vergangenen Monaten eigens für diese Veranstaltung eine Choreographie einstudiert.

Breakdance, Hip-Hop, Roboter und Electric Boogie spielten eine große Rolle der Darbietung, die ein Projekt der evangelischen Gemeinde zu Düren war. Eine Kooperation des Jugendzentrums Düren Ost und der aufsuchenden Jugendarbeit Niederzier Lil Street Kids und Street Style begeisterte sichtlich die Menge.

Und auch Lea Dorothea Stockheim, Mikhail Kilic und Leyla Ataganov sowie ihre Eltern wurden reichlich beglückwünscht. Hatten die drei doch den Wettbewerb „Kind des Jahres” gewonnen. Sämtliche Stadtcenterbesucher hatten eine Woche lang Gelegenheit, die Fotos von den 130 teilnehmenden Kindern zu bewerten.
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