Mitsing-Konzert: Lauthals echte Karnevalshits schmettern

Von: Sandra Kinkel
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Freuen sich auf einen musikalischen Abend: Gerhard Brück, Stephan Vossel, Andrea Hilger, Andreas Waclawek und Joachim Hochgürtel (von links). Foto: Sandra Kinkel

Düren. Menschen, die gerne singen, sollten sich am 1. Februar abends am besten nichts vornehmen. Und Leute, die gerne Karnevalslieder schmettern, müssen sich diesen Abend auf jeden Fall freihalten.

Gemeinsam mit der Dürener „Raritäten-Band“ lädt die Karnevalsgesellschaft „Boisdorfer Jecken“ nämlich an diesem Abend zu ihrem ersten Mitsing-Konzert ein – und Spaß und gute Laune sind schon jetzt vorprogrammiert.

Die „Raritäten-Band“, das sind neben Gerhard Brück noch Joachim Kuban, Sänger und Gitarrist aus Mariaweiler, Stephan Vossel, ein Schlagzeuger aus Derichsweiler, und Markus Peter, ein Keyboarder aus Aalen. In der Formation ist Truppe erst einmal aufgetreten, nämlich im Sommer beim Pfarrfest in Mariaweiler. Für das Mitsing-Konzert bei den „Boisdorfer Jecken“ konnten die vier Musiker noch Joachim Hochgürtel gewinnen, Musiklehrer an der St.-Angela-Schule in Düren.

Die Truppe nennt sich „Raritäten“-Band, weil sie sich rar machen möchte im Dürener Land. „Ich bin sicher“, so Brück, „dass wir noch ab und zu auftreten werden, aber eben nicht dauernd.“ Die „Raritäten-Band“, die kurz überlegt hat, sich für den Karnevalsauftritt in „Raritröten-Band“ umzubenennen, versteht sich als echte Projekt-Band. Gerhard Brück: „Das ist wirklich eine offene Geschichte, und ich denke, dass auch immer mal wieder andere Musiker bei uns mitmachen werden.“

Für das Mitsing-Konzert bei den „Boisdorfer Jecken“ haben die Musiker bekannte Karnevalslieder im Gepäck. Gerhard Brück: „Wir wollen echte Klassiker spielen, aber wir möchten auch ein paar unbekanntere Lieder und Melodien vorstellen.“ Liedtexte, die an dem Abend verteilt werden, sollen sicherstellen, dass auch wirklich alle mitspielen.

Für Andrea Hilger und Andreas Waclawek von der KG „Boisdorfer Jecken“ ist das Mitsing-Konzert ein echtes Experiment. „Wir haben schon lange überlegt“, so Andrea Hilger, „an dem Samstag zwischen Kostümsitzungs-Freitag und Kindersitzungs-Sonntag noch ein Angebot zu machen. Und als wir dann mit der ‚Raritäten-Band‘ in Kontakt gekommen sind, waren wir von der Idee eines Mitsing-Konzertes sofort begeistert.“ Auch deshalb, weil Andrea Hilger die Beobachtung gemacht hat, dass viele Menschen sich auch bei Karnevalssitzungen eben nicht mehr nur „berieseln lassen“ möchten. „Bei uns ist das immer so, dass der Saal sehr gut mitmacht“, lacht Andrea Hilger. „Und wir hoffen, dass das beim Mitsing-Konzert auch so sein wird.“

Gerhard Brück ist noch wichtig, dass mit dem Abend in der Bürgerhalle Wittenauer Straße keinerlei kommerzielle verfolgt werden. „Wir bekommen natürlich kein Honorar, und auch die Karnevalsgesellschaft hat keine Einnahmen, weil das Konzert ja keinen Eintritt kostet. Wir machen das einfach aus Spaß an der Freud und weil wir ein neues Angebot schaffen wollen.“ Übrigens glaubt Andrea Hilger, mit dem Konzert ein ganz anderes Publikum zu erreichen als bei den normalen Sitzungen. „Ich habe schon viele positive Rückmeldungen bekommen“, sagt sie. „Viele Leute scheinen wirklich gerne zu singen.“ Bleibt zu hoffen, dass die am Samstag auch alle kommen. Platz ist immerhin für 200 sangesfreudige Herrschaften...

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