Vogelsang/Kreis Düren - Mitgliederversammlung: Naturpark Nordeifel hat neuen Vorsitzenden

Mitgliederversammlung: Naturpark Nordeifel hat neuen Vorsitzenden

Von: Gudrun Klinkhammer
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Vertreter von Kommunen und Kreisen kamen kürzlich zur Mitgliederversammlung des Naturparks Nordeifel in Vogelsang zusammen. Foto: Klinkhammer
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Vertreter von Kommunen und Kreisen kamen kürzlich zur Mitgliederversammlung des Naturparks Nordeifel in Vogelsang zusammen. Günter Schumacher aus Hürtgenwald wurde dabei vom Amt des Vereinsvorsitzenden verabschiedet (kleines Bild). Foto: Klinkhammer

Vogelsang/Kreis Düren. Der Naturpark Nordeifel hat für die nächsten vier Jahre einen neuen Vereinsvorsitzenden: Manfred Poth aus der Gemeinde Nettersheim. Der 59-Jährige wurde kürzlich in Vogelsang während der Mitgliederversammlung des Naturparks Nordeifel einstimmig gewählt.

Damit löst Poth, hauptberuflich Stellvertreter des Euskirchener Landrats Günter Rosenke, den 70-jährigen Günter Schumacher ab. Schumacher, im Hürtgenwald zu Hause, bekleidete den Posten des Vorsitzenden seit Sommer 2004 und war nicht mehr zur Wiederwahl angetreten.

Freizeit wird kostbarer

Schumacher berichtete während der Veranstaltung, dass er 1988 den Weg in den Arbeitsausschuss des Naturparks Nordeifel fand: „Als damaliger Gemeindedirektor von Hürtgenwald schloss ich mich von Amts wegen dem Arbeitsausschuss an und blieb am Naturpark Nordeifel haften.“ In seiner Rede machte er deutlich, dass er mit zunehmendem Alter das Leben als immer kostbarer zu schätzen wisse und ihm die Zeit mit seiner Frau, seiner betagten Mutter und seiner Familie immer wertvoller werde.

„Für zwei Jahre hätte ich eventuell noch einmal weitergemacht, wenn es nicht gelungen wäre, einen qualifizierten Nachfolger zu finden.“ Doch habe er Manfred Poth ins Gespräch gebracht und gefühlt, das könne der Richtige sein. Poth sei in der ganzen Region bestens vernetzt und wohne im Herzen des Vereinsgebietes.

Resümierend führte Schumacher weiter aus, dass der Verein aktuell gut aufgestellt sei. Die Zeit für einen Stabwechsel sei ideal. Anders habe sich das vor 20 Jahren dargestellt. „Da stand es um die Finanzen in Nordrheinwestfalen ziemlich düster“, sagte Schumacher.

Noch heute müssen die 20 Kommunen und drei Kreise, die den Naturpark Nordeifel tragen, im Verhältnis zu dem, was ihnen geboten würde, einen verhältnismäßig kleinen Anteil geben. Der Anteil wird errechnet aus einem Schlüssel. Eine Kommune zahlt 13 Cent pro Einwohner und Hektar, die Kreise bezahlen die sich daraus ergebenden Beträge noch einmal obenauf.

Aufgrund der Installierung eines hauptamtlichen Geschäftsführers seien die Arbeitsstruktur, die Kontinuität und die Ergebnisse wesentlich verbessert worden. Seit Beginn des Jahres übernimmt Dominik Hosters die Aufgabe des Naturpark Nordeifel-Geschäftsführers. Der 31-Jährige arbeitet von der Geschäftsstelle des Naturparks Nordeifel mit Sitz in Nettersheim aus.

Auf der rheinland-pfälzischen Seite übernimmt Anne Stollenwerk von Prüm aus die Aufgaben der Geschäftsführerin – eben für den rheinland-pfälzischen Teil des Naturparks Eifel. Hinzu kommt ein dritter Naturpark-Teil auf belgischer Seite.

Das nordrhein-westfälische Gebiet reicht von Langerwehe bis zur rheinland-pfälzischen Grenze und von Zülpich bis hin zur belgischen Grenze. Die Geschäftsführer Hosters und Stollenwerk stellten während der Mitgliederversammlung Projekte vor, die bereits umgesetzt worden sind, aber auch solche, die nun anvisiert werden.

So kam Hosters auf die „Baum.Schätze“, „Kommunale.Schätze“ und „Ruhe.Schätze“ zu sprechen. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, in denen derzeit wertvolle Bäume oder Orte gesammelt und eventuell bis 2018 in Buchform präsentiert werden.

Erfolgreich wurde inzwischen die Internetseite des Vereins überarbeitet und eine Pflanzenfinder-App der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Informationen zum Naturpark Eifel gibt es im Internet. www.naturpark-eifel.de

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