Schlich-D´horn - Mit Tremolo und Staccato ins neue Jahr

Mit Tremolo und Staccato ins neue Jahr

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
11516659.jpg
Musikalisch Straßenkinder in Bolivien unterstützen: Unter der Leitung von Alfons Schwalbach präsentieren der Mandolinenclub „T.C. Rurland“ Pier und die „Rurland-Singers“ das traditionelle Benefizkonzert. Foto: Bruno Elberfeld

Schlich-D´horn. Unter der bewährten Leitung von Alfons Schwalbach präsentierten der Mandolinenclub „T.C. Rurland“ Pier und die „Rurland-Singers“ ihr traditionelles Benefizkonzert in St. Martinus D´horn zugunsten eines Projekts, das Straßenkinder in Sucrein Bolivien betreut.

Projekt für den guten Zweck

Ins Leben gerufen hatte dieses Projekt Pfarrer Bernhard Gombart, der die vergangenen Jahre nach dem Ausscheiden als Pfarrer von St. Anna in Düren als Subsidiar in der Pfarre Schlich tätig war.

Der Einladung in die Kirche St. Martinus in Schlich-D´horn waren viele Menschen aus der Umgebung und darüber hinaus gefolgt. Sie wollten das neue Jahr, so drückten es einige in der Pause des Konzerts aus, mit ruhiger, erholsamer Musik beginnen. Gleichzeitig wollten sie mit ihrer Spende etwas Gutes tun.

Im vergangenen Jahr waren beim Benefizkonzert rund 600 Euro eingesammelt worden. Diese Summe konnten die Besucher in diesem Jahr fast verdoppeln. Für die Straßenkinder in Bolivien spendeten die Musikliebhaber somit 1100 Euro – ein Rekord.

Sowohl für die Musiker mit ihren Mandolinen, Mandolas und Gitarren als auch für die Sängerinnen und Sänger der „Rurland-Singers“ war das Ergebnis, so sagte ihr Dirigent Alfons Schwalbach, eine große Anerkennung und innere Freude.

In einer noch von der Weihnachtszeit geprägten Stimmung präsentierten die Akteure einfühlsamer Musik und versöhnliche Lieder und Texte, mit denen sie selbst geschriebene Geschichten und Gedichte vortrugen. Mit einem Wechsel von Tremolo und Staccato versetzten sie das Publikum zu Beginn des neuen Jahres in eine Aufbruchsstimmung. So können sie die nächsten Tage, Wochen und Monate mutig bewältigen.

Einfühlsam war das „Sancta Maria der Hirten“, das die Sänger direkt neben der Kirchenkrippe vortrugen. Anspruchsvoll wurde es bei einem Musikstück aus dem Film „Dornenvögel“. Und obwohl Dächer, Straßen und Felder nicht weiß waren, genossen die Konzertbesucher die „Petersburger Schlittenfahrt“. Tirolerisch wurde es mit dem Lied „Weihnachten daheim“ von den Kastelruther Spatzen.

Klassische Weihnachtsmelodien

Im zweiten Teil des Konzerts widmeten sich die Musiker zunächst klassischen Weihnachtsmelodien, bevor sie zur Kölschen Weihnacht mit Kölscher Mundart übergingen. „Mer kommen us dem Morjenland“, „Bethlehem im Land Judäa“ und ganz zum Schluss „Kutt jot heim“ – ein guter Wunsch, der die Besucher auf ihrem Heimweg begleiten sollte.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert