Arnoldsweiler - Mit stimmlichem Geschick

Mit stimmlichem Geschick

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
arnold_bu
Lieferten mit ihrem Konzert in der Pfarrkirche von Arnoldsweiler eine künstlerische Glanzleistung ab: die Mitglieder des Frauenchors Cantabile der Camerata Düren unter ihrer Dirigentin Andrea Eich. Foto: Hahn

Arnoldsweiler. Eine Premiere - und dazu noch eine geglückte: Käthe Rolfink, Vorsitzende des Kulturausschusses im Dürener Kreistag, hatte in der Pfarrkirche St. Arnold in der Tat allen Grund, sich zu freuen.

Mit Kulturamtsleiterin Maria Kaptein hatte sie das erste in Zusammenarbeitet des Kreises mit dem Frauenchor Cantabile der Camerata Düren und dessen Leiterin Andrea Eich organisierte Konzert dieses Ensembles auf den Weg gebracht. Der Erfolg rechtfertigte das Unternehmen: Nur in den Quer- und Seitenschiffen des imposanten Gotteshauses gab es noch freie Plätze.

Künstlerisch gab es nichts zu deuteln. Andrea Eich und ihre Mitstreiterinnen boten dem Publikum einen vielfältigen Querschnitt durch die geistliche und weltliche Chorliteratur. Alle Werke waren mit Geschick und für den geweihten Aufführungsort passend ausgewählt. Und es gab nicht nur die Cantabile-Stimmen zu hören: Duett-Auftritte von Andrea Eich (Sopran) mit ihrer Chorleiter-Kollegin Schmidt, die ebenfalls eine Sängerin von Rang ist und sich wie sie durch eine schlanke, bewegliche Stimme auszeichnete, sowie das bewegliche, wohlklingende Blockflöte-Spiel von Regina Merz und Kerstin Kreitz bereicherten das Programm zusätzlich. An der Orgel zudem als Begleiter unerlässlich und intonationssicher: Peter Eich.

Darüber hinaus hatten die Zuhörer allen Grund, sich in diesem Konzert gut aufgehoben zu fühlen. Vielen wurde Vieles geboten, so zum Beispiel in Gestalt der einleitenden, streng und geordnet wirkenden Stücke von Komponisten der Renaissance und durch dem gegenüber recht blumig anmutenden Werken der Romantik unter anderem aus der Feder von Joseph Rheinberger (1839-1901).

Das alles meisterten die Cantabile-Frauen unter Andrea Eichs animierendem Dirigat mit stimmlichem Geschick und wachem Schönheitssinn - wie im Übrigen das einzige in St. Arnold aufgeschlagene Kapitel der Klassischen Moderne, „In der Fremde” von György Ligeti (1923-2006).
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert