Mit Leidenschaft und Kompetenz

Von: kin
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Rita Vetter-Weschke und Stefan Weschke führen die Galerie in der vierten Generation. Foto: kin

Düren. Angefangen hat 1888, also genau vor 125 Jahren, alles mit Büchern. Lorenz Vetter, 1846 geboren, war gelernter Buchhändler und ist von Koblenz nach Düren gekommen, wo er sich in unmittelbarer Nähe zum Stiftischen Gymnasium ein Geschäftshaus am Altenteich gekauft hat.

Heute ist die Firma „L. Vetter & Cie.“ in vierter Generation in Familienbesitz. Seit 1919 ist das Geschäft in der Oberstraße, und seitdem gibt es hier keine Bücher mehr. Sondern hochwertige Kunst.

Einen Namen gemacht

Im Laufe der Zeit hat sich die Galerie Vetter weit über die Region hinaus einen Namen gemacht für Freunde anspruchsvoller Kunst. „Für gute Kunst wird immer noch Geld ausgegeben. Die Qualität muss stimmen“, sagt Rita Vetter-Weschke, die heute mit ihrem Mann Stefan das Geschäft führt. „Und in unserer Branche muss man immer offen für Neues sein, Impulse entdecken, Zeichen setzen. Das haben auch mein Vater und mein Großvater getan.“

James Rizzi

Gerne erinnern sich Rita Vetter-Weschke und Stefan Weschke an herausragende Ausstellungen in ihrem Haus. Zum Beispiel die von James Rizzi, der in den frühen 90er Jahren in der Oberstraße seine Arbeiten gezeigt hat und für lange Schlangen vor der Galerie gesorgt hat. „Der Kunstmarkt“, sagt Stefan Weschke, „ist ein sehr innovativer Markt. Und unsere Aufgabe ist es, die Brücke zwischen den Künstlern und dem Publikum zu schlagen.“

Anlässlich des Galerie-Jubiläums zeigen Rita Vetter-Weschke und Stefan Weschke in einer großen Ausstellung mit weit über 100 Exponaten Arbeiten von Professor Klaus Fußmann, Robert Zielasco und Regina Reim. Zu sehen sind aber auch Arbeiten von „Panik-Rocker“ Udo Lindenberg und ausgewählte Bilder der Klassischen Moderne. Rita Vetter-Weschke: „Wir präsentieren Exponate von Dali, Picasso und Braque. Genau wie Bilder von Liebermann, Beckmann oder Zille gehören sie zum ständigen Angebot unserer Galerie.“

Eine besondere Rarität, so die erfahrene Galeristin, sei die sehr seltene Farbradierung „Für Franz Meyer“ aus dem Jahr 1961. „Zwei Dinge sind uns besonders wichtig“, sagt Stefan Weschke: „Leidenschaft und Kompetenz.“

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